Trump fordert sofortige Verhandlungen zur Übernahme Grönlands
Die Welt blickt nach Davos, wo vom 19. bis zum 23. Januar das Weltwirtschaftsforum stattfindet. Hier stehen vor allem die Grönland-Krise und die angedrohten US-Zölle im Mittelpunkt. Wichtigster Gast: Donald Trump.
Der US-Präsident reist mit einer riesigen Delegation an – ein Zeichen dafür, welche Bedeutung das Treffen auch für die USA hat. Die bange Frage der Europäer lautet: Wird Trump seinen aggressiven Grönland-Kurs fortfahren oder zeigt er Gesprächsbereitschaft?
Die wichtigsten Entwicklungen im stern-Newsblog:
In Europa dürfte man nach dieser Rede wohl erst einmal aufatmen. Die wichtigste Nachricht: Trump will Grönland nicht mehr militärisch erobern. Gleichwohl ist deutlich geworden, dass der US-Präsident so schnell nicht von seiner Besessenheit ablassen wird, dieses "wunderschöne Stück Eis“ zu besitzen (das er zwischendurch mit Island verwechselt hat).Link kopierenAuf Facebook teilenAuf X teilenPer E-Mail teilenChristine Leitner
Und damit beendet Trump seine Rede nach 75 Minuten mit einem seiner Lieblingssätze: "Die USA sind zurück."
Jetzt besinnt sich Trump auf die Gemeinsamkeiten von Europa und den USA: die Kultur. Diese müsse man stärken. "Wir leisten wirklich Großes", sagt der US-Präsident und verweist auf die "Pioniere hier im Raum". Aber wer in Davos sitze, der müsse auch "hochintelligent" sein, meint Trump.„Wir müssen unsere Systeme schützen und stärken.“Donald TrumpLink kopierenAuf Facebook teilenAuf X teilenPer E-Mail teilenChristine Leitner
Um Weltpolitik geht es jetzt offenbar erst einmal nicht mehr.Link kopierenAuf Facebook teilenAuf X teilenPer E-Mail teilenChristine Leitner
Jetzt lobt Trump die Einsätze der ICE in den USA, besonders in Washington. Man habe "Kriminelle" und Migranten "rausgeworfen". Jetzt seien die Städte wieder schöne Orte. Die Kriminalitätsrate sei deutlich gesunken. Jetzt könnten die Bewohner wieder in Restaurants gehen, der Rasen in der Stadt sei gemäht.Link kopierenAuf Facebook teilenAuf X teilenPer E-Mail teilenChristine Leitner
„Wir möchten mit Ihren Ländern zusammenarbeiten, wir wollen Ihnen nichts Böses. Wir hätten auch Zölle von 70 Prozent einführen können, aber das hätte Sie ruiniert.“Donald TrumpLink kopierenAuf Facebook teilenAuf X teilenPer E-Mail teilenChristine Leitner
In den Zollgesprächen mit der Schweiz sei ihm aufgefallen, "dass die USA die ganze Welt tragen."Link kopierenAuf Facebook teilenAuf X teilenPer E-Mail teilenMarc Etzold
Bei seiner letzten Rede in Davos im Januar 2020, kurz vor Ausbruch der Pandemie, sprach Donald Trump eine halbe Stunde lang. Sechs Jahre später steht er bei über 60 Minuten – und der US-Präsident spricht weiterhin.Link kopierenAuf Facebook teilenAuf X teilenPer E-Mail teilenChristine Leitner
Donald Trump teilt gegen die Schweiz aus: "Was zahlt die Schweiz?" Er denke nur an Schweizer Uhren, "zum Beispiel Rolex". Das Land habe ein hohes Defizit. "Es ist wirklich ein wunderbares Land und dann fiel mir auf, dem Land geht es nur gut wegen uns." Dem Land gehe es nur gut, weil die USA "nichts in Rechnung stellen". Die 30-Prozent-Zusatzzölle sollten das ausgleichen, meint Trump.Link kopierenAuf Facebook teilenAuf X teilenPer E-Mail teilenLeonie Scheuble
Trump spricht inzwischen über ein Thema, das für den Durchschnittsamerikaner deutlich wichtiger als der Streit um Grönland ist: die hohen Lebenshaltungskosten. Er lobt die Bemühungen seiner Regierung, die Immobilienpreise zu senken und die Inflation einzudämmen. Wenn es nach seinen Beratern gegangen wäre, wäre das das Top-Thema seiner Rede in Davos. Doch Trumps Besessenheit, Grönland zu übernehmen, hat alle wirtschaftlichen Themen in den Schatten gestellt...Link kopierenAuf Facebook teilenAuf X teilenPer E-Mail teilenPhil Göbel
Einmal mehr spricht Trump über seinen Lieblingsgegner: China. Über Regelungen zu Kryptowährungen schlägt er einen Bogen zu Künstlicher Intelligenz. Diese wolle "China haben, aber wir haben diesen Markt sicher", so der US-Präsident.Link kopierenAuf Facebook teilenAuf X teilenPer E-Mail teilenAnna Aridzanjan
Was durch Gavin Newsoms Kopf geht, wüsste man jetzt auch gerne. Der Gouverneur Kaliforniens gilt als einer der lautesten Kritiker Trumps, hatte gestern aber auch ordentlich gegen die Europäer ausgeteilt.
Ursprünglich sollte die Rede 45 Minuten dauern.Link kopierenAuf Facebook teilenAuf X teilenPer E-Mail teilenLeonie Scheuble
Trump spricht inzwischen fast 50 Minuten. Seine Stimme ist leicht heiser, er wirkt müde und springt wild zwischen den Themen hin- und her. Die Grönland-Island-Verwechslung ist bislang der größte Fauxpas. Aber noch ist Trump nicht fertig...Link kopierenAuf Facebook teilenAuf X teilenPer E-Mail teilenAnna Aridzanjan
Ein Blick ins Publikum während dieser Rede: Die Gesichtsausdrücke sprechen Bände.- Davos
- Donald Trump
- Weltwirtschaftsforum
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