Mohammed statt Michael – Das sind die häufigsten Vornamen bei Bürgergeld-Empfängern
Anfang Juli hat das Bundesarbeitsministerium auf Anfrage der AfD-Bundestagsfraktion die 14 häufigsten Vornamen von Bürgerfeld-Empfängern in Deutschland veröffentlicht. Die Liste führten demnach Michael, Andreas, Thomas und Daniel an.
Jetzt wurde bekannt: Vornamen mit unterschiedlicher Schreibweise waren getrennt aufgeführt. Das berichtet die „Bild“ und führt als Beispiel Thomas und Tomas auf. Dadurch würden diese Namen mehrfach auftauchen, aber weiter hinten in der Rangfolge. Ein häufig auftretender Vorname mit diversen Schreibweisen ist auch Mohammed.
AfD-Abgeordnete René Springer (46) fragte laut „Bild“ bei der Bundesregierung ergänzende Daten zu den Vornamen an und ließ die Mehrfach-Schreibweisen zusammenfassen.
Das Ergebnis: Auf Platz eins ist mit fast 40.000 Einträgen nun Mohammed mit mehr als 19 Schreibweisen – darunter Mohamed, Muhammad, Mohammad, Mahamadou, Mhammed. In der ersten Liste lag „Mohammad“ noch auf Platz 11, „Mohamad“ belegte Platz 21. „Mohammed“ hingegen tauchte gar nicht unter den Top 50 auf.
Auf Platz zwei folgt in der neuen Liste Michael (weitere Schreibweisen: Michel, Mischa, Maik) mit 24.660 Nennungen, dahinter Ahmad mit 20.660.
Häufigste Vornamen (unterschiedliche Schreibweisen zusammengefasst)
- Mohammed (39.280)
- Michael (24.660)
- Ahmad (20.660)
- Andreas (18.420)
- Thomas (17.929)
- Alexander (15.270)
- Daniel (14.730)
- Olena (14.230)
- Christian (14.180)
- Ali (14.130)
Die Zahlen der Liste stammen aus Jobcentern in gemeinsamer Einrichtung (gE), hier arbeitet die Bundesagentur für Arbeit mit den Kommunen zusammen. Das liefert also kein vollständiges Bild. Die Bundesregierung betont in ihrer Antwort außerdem, dass aus einem Vornamen nicht automatisch auf die Nationalität geschlossen werden könne.
Nach Daten der Bundesagentur für Arbeit bezogen im vergangenen Jahr rund 5,5 Millionen Menschen in Deutschland Bürgergeld. Aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine vorherige AfD-Anfrage geht hervor, dass im Jahr 2023 fast jeder zweite Empfänger des Bürgergelds kein deutscher Staatsbürger war. Demnach stiegt von 2010 bis 2023 der Anteil nicht-deutscher Bürgergeldempfänger von 19,6 Prozent auf 47,3 Prozent.
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