Nach dem Eklat um seine Abreise von der Nationalmannschaft ist Portugals Fußballstar Cristiano Ronaldo mit einer glimpflichen Strafe davongekommen. Der Disziplinarrat des portugiesischen Verbandes FPF verhängte laut Medienberichten gegen den 41-Jährigen die Minimalsanktion von 255 Euro sowie eine Sperre von 30 Tagen.

Da diese rückwirkend zum 30. September gilt, hat Ronaldo bereits 19 Tage verbüßt. Damit könnte der Kapitän bei den Nations-League-Spielen gegen Dänemark am 14. November und Wales am 17. November wieder dabei sein. Laut Disziplinarordnung wäre eine Sperre von bis zu sechs Monaten möglich gewesen.

Über die Mini-Geldstrafe hingegen wird Ronaldo nur lachen können. Sein Grundgehalt beim saudi-arabischen Klub Al-Nassr wird unter anderem von der portugiesischen Zeitung „A Bola“ auf 208 Millionen Euro geschätzt. Das sind vier Millionen Euro pro Woche. Heruntergerechnet bedeutet das, dass Ronaldo nur rund 39 Sekunden arbeiten muss, um die 255 Euro Strafe wieder reinzuholen.

Ronaldo warf Trainer Jesus öffentlich Wortbruch vor

Ronaldo hatte in der Länderspielpause Ende September für viel Wirbel gesorgt. Nachdem er in der Nations League beim 2:1 gegen Norwegen nicht eingesetzt worden war, reiste er aus dem Quartier der Nationalmannschaft vorzeitig ab. Er warf daraufhin dem neuen portugiesischen Nationaltrainer Jorge Jesus öffentlich Wortbruch vor.

Ob Ronaldo für die beiden letzten Länderspiele in diesem Jahr zur Nationalelf zurückkehrt, ist offen. Es bleibt abzuwarten, wie Ronaldo und Auswahlcoach Jesus reagieren. Ronaldo hat aber das Ziel, in der Seleção die 150-Tore-Marke zu knacken; 146 Mal traf er schon.

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