„Ich bin sehr zufrieden, weil ich weiß, wo wir herkommen“, sagt Klopp
Ein Sieg, zwei Unentschieden, eine Niederlage – die Bilanz der ersten vier Spiele von Jürgen Klopp als Bundestrainer ist ausgeglichen. In den Partien in der Nations League gab es Höhen wie die ersten 20 Minuten bei 1:1 in den Niederlanden und Tiefen wie die Heimniederlage gegen Griechenland.
Auch das Rückspiel in Thessaloniki war ein Auf und Ab. Einer starken ersten Halbzeit folgte eine durchwachsene Vorstellung nach der Pause. Jedoch war die Nationalelf beim 0:0 dem Sieg deutlich näher als der Niederlage. Doch gerade in der ersten Halbzeit verpasste es das Team, aus den vielen Chancen einen Treffer zu machen.
„Wir haben das scheiß Tor einfach nicht gemacht. Das ist ärgerlich. Aber mit unserer Spielweise können wir zufrieden sein. Man darf nicht vergessen, dass wir erst seit einer Woche zusammen sind. Es war etwas Besonderes, Kapitän der Nationalmannschaft zu sein“, sagte Florian Wirtz, der die Nationalelf erstmals als Kapitän aufs Feld führte.
„Jeder hatte die Berechtigung, dabei zu sein“
Die Nationalelf braucht in den abschließenden zwei Spielen wohl zwei Siege gegen die Niederlande und Serbien, um das Viertelfinale der Nations League zu erreichen.
„Ich bin sehr zufrieden, weil ich weiß, wo wir herkommen. Die Jungs haben ein richtig gutes Fußballspiel gemacht. Wir waren in allen Bereichen top, nur, dass wir das Tor nicht gemacht haben. Ab der 60. Minute sind wir ein bisschen unruhiger geworden und waren nicht mehr so klar in unseren Aktionen. Ich bin sehr angetan von der Mannschaft und der Art und Weise, wie wir es gemacht haben“, sagte Klopp.
Mitte November bestreitet die Nationalelf die beiden letzten Länderspiele des Jahres in Serbien und gegen die Niederlande. „Wir haben in den zwei Wochen ganz viele Nationalspieler gesehen. Jeder hatte die Berechtigung, dabei zu sein. Wir wollten ja etwas verändern und anschieben“, sagte Klopp. Jetzt werde er und sein Team diese zwei Wochen in aller Ruhe analysieren: „Für jeden ist die Tür offen. Für jeden, der bereit ist, unsere Art Fußball zu spielen, ist die Tür sperrangelweit offen.“
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