Das dänische Model Laila Hasanovic hat erstmals über ihre Liebe zu Tennisstar Jannik Sinner gesprochen. „Ich habe mir kaum Gedanken darüber gemacht, dass so viel öffentliche Aufmerksamkeit mit meiner Beziehung verbunden sein würde“, sagte die 25-Jährige der dänischen Ausgabe der Zeitschrift „Elle“. „Das ist auch nichts, glaube ich, worauf man sich vorbereiten kann – oder dessen Umfang man verstehen kann, bevor man es selbst erlebt.“

Die Beziehung mit dem Weltranglistenersten aus Italien sei für sie eine „neue Wirklichkeit“ gewesen, erzählte die Dänin mit bosnischen Wurzeln. Wenn sie Paparazzi-Bilder von sich entdecke, die unbemerkt im Urlaub gemacht wurden, werde ihr schon mulmig im Bauch.

Gleichzeitig hätten Sinner und sie es geschafft, „unseren ganz eigenen Raum zu schaffen, wo wir hundert Prozent wir selbst sein können“. Hinter verschlossenen Türen führten die beiden „eine völlig stabile und normale Beziehung“.

Hasanovic findet Sinners Tennisleben „inspirierend“

Allerdings ist es eine Fernbeziehung: Hasanovic lebt in der dänischen Hauptstadt Kopenhagen. „Natürlich romantisiere ich es manchmal etwas, wenn meine Freundinnen Partner in Kopenhagen haben und die ganzen kleinen Dinge des Lebens teilen können, die man selbst ab und zu vermisst“, sagte sie: „Aber man kann eben auch nicht alles haben.“

Vor Sinner war sie mit dem ehemaligen Formel-1-Star Mick Schumacher liiert. Im Frühjahr 2025 wurde bekannt, dass sich die beiden getrennt hatten – kurz darauf sollen Laila und der Tennisprofi zusammengefunden haben.

Sinner und Hasanovic mit ihrem Hund Snoopy nach dem Sieg bei den ATP World Tour Finals gegen den Spanier Carlos Alcaraz im November des vergangenen Jahres

Der Zeitschrift verriet Hasanovic, was sie an ihrem 25 Jahre alten Freund bewundert: „Ich bin in einer Beziehung mit jemandem, der einen unglaublich großen Teil seiner Zeit seiner Leidenschaft widmet, und das finde ich wirklich inspirierend mitzuverfolgen.“ Andererseits sei auch der Tennissport eine völlig neue Welt für sie. „Ich habe zum Beispiel nicht verstanden, was für eine große und besondere Veranstaltung Wimbledon ist, bevor ich dort gesessen und das erlebt habe.“

Das erste Tennismatch, zu dem Sinner sie eingeladen habe – ein Spiel zwischen ihm und dem Spanier Carlos Alcaraz – hat fünfeinhalb Stunden gedauert. „Ich hab’ da nur gesessen und gedacht: ‚Ist das hier normal?‘“ Sie habe das Spiel überhaupt nicht verstanden und sei einfach nur „komplett lost“ gewesen. „Heute kann ich darüber lachen, weil solche langen Spiele ja doch selten sind, aber das war wirklich ein Moment, wo ich gedacht habe: ‚Worauf habe ich mich hier eingelassen?‘“

Zverevs Chancen auf Platz eins der Weltrangliste steigen

Aktuell aber hat Sinner mit großen Problemen zu kämpfen. Zwar führt er aktuell noch die Weltrangliste an, gab aber an diesem Freitagmittag seinen Startverzicht für das ATP-Turnier in Peking bekannt, weil seine Knieprobleme ein Comeback noch immer verhindern. Damit sind Alexander Zverevs Chancen auf die Nummer eins der Weltrangliste noch einmal gestiegen.

„Es tut mir sehr leid, bekanntzugeben, dass ich nicht in der Lage sein werde, in diesem Jahr in Peking zu spielen. Meinem Knie geht es nicht so gut, wie ich es gern hätte, und ich bin noch nicht bereit für Wettkämpfe“, sagte Sinner in einem auf seinen Social-Media-Kanälen geposteten Video: „Aber ich werde alles Mögliche tun, um so schnell wie es geht wieder auf dem Platz zu sein.“

Sinner hatte zuletzt vor fast zweieinhalb Monaten im gegen Zverev gewonnenen Wimbledon-Finale ein offizielles Match bestritten. Seitdem fällt der fünfmalige Grand-Slam-Turniergewinner wegen einer Knieverletzung aus. Zverev konnte auch durch seinen US-Open-Triumph den Rückstand in der Weltrangliste auf den Südtiroler auf 1810 Punkte verkürzen.

Durch seinen Startverzicht in Peking kann Titelverteidiger Sinner seine 500 Punkte aus dem Vorjahr nicht verteidigen. Auch in den übrigen Turnieren bis zum Saisonende hat er im Vergleich zum Hamburger Zverev deutlich mehr Punkte zu verteidigen.

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