Acht-Tore-Spektakel in Wolfsburg begeistert die Fans
Aufsteiger Energie Cottbus ist beim VfL Wolfsburg eine beinahe schon unglaubliche Aufholjagd gelungen. Die Lausitzer erkämpften am vierten Spieltag auswärts ein 4:4 und lagen dabei bereits nach 34 Minuten scheinbar aussichtslos mit 0:3 und zur Halbzeit mit 1:3 zurück.
Stürmer Robert Glatzel (4./Strafstoß und 34. Minute), der am Freitag zum dritten Mal Papa wurde, sowie Vinícius Souza (25.) brachten den VfL deutlich in Führung. Für die zwischenzeitliche Cottbuser Aufholjagd sorgten Luca Erlein (45.+4), King Manu (49.) und Tolcay Cigerci mit einem verwandelten Foulelfmeter (67.).
In der Schlussphase erzielte der eingewechselte Mattias Svanberg die erneute Führung für die Hausherren (79.), doch Energie gab in einem wilden Spiel nicht auf. In Überzahl traf Dmytro Bogdanov (90.+1) zum Ausgleich. Kurz zuvor sah Wolfsburgs Verteidiger Mathys Angély in der 88. Minute die Gelb-Rote Karte.
Der Jubel nach dem 4:4 Ausgleichstreffer in der NachspielzeitSchon früh gingen die Wolfsburger in Führung. Energie-Keeper Marcel Lotka kam in der 3. Minute bei einer Flanke zu spät und räumte Glatzel rigoros ab. Schiedsrichter Lukas Benen entschied folgerichtig auf Strafstoß, den der Gefoulte selbst verwandelte.
Im Anschluss drückten die Wölfe gegen teils überfordert wirkende Lausitzer auf weitere Treffer – und kamen durch Souza und erneut Glatzel auch zu Toren. Danach ließ es der VfL etwas ruhiger angehen. Prompt verkürzten Erlein und Manu den Rückstand. Cigerci machte in einer packenden zweiten Hälfte dann die Aufholjagd perfekt. Anschließend hatten beide Teams hochkarätige Chancen auf den Sieg. Erst traf Svanberg für den VfL, dann Bogdanov für Cottbus.
Kiel trotzt Nürnberg: Erstes Remis für den Tabellenführer
Holstein Kiel hat dem 1. FC Nürnberg den ersten Punktverlust zugefügt. Nach dem 2:2 (1:1) bleiben die Franken aber zumindest bis Sonntag Tabellenführer. Adam Markhiev (41. Minute) und Piet Scobel (56.) trafen für Nürnberg, Phil Harres (45.+1) und Adrian Kapralik (50.) für Kiel. Es dauerte nur etwas mehr als 30 Sekunden, bis der Club die erste Großchance hatte.
Mohamed Ali Zoma scheiterte aber aus kurzer Distanz am Kieler Keeper Timon Weiner. Danach wurde Holstein stärker, doch der finnische Nationalspieler Markhiev sorgte mit seinem Distanzschuss für die Führung der Gäste. Die „Störche“ zeigten sich unbeeindruckt und glichen durch den Harres-Kopfball in der Nachspielzeit der ersten Hälfte aus. Beide Teams leisteten sich leichte Fehler vor den Gegentoren. Nach der Pause starteten beide Mannschaften fehlerbehaftet in den zweiten Abschnitt.
Nürnberg kommt gegen Kiel nicht über ein Remis hinausSowohl bei Kiels Führung durch Kapralik als auch beim Nürnberger Ausgleich durch Scobel sahen die Abwehrreihen nicht gut aus.
FCK gewinnt 3:0 gegen Darmstadt und setzt Serie fort
Der 1. FC Kaiserslautern bleibt ungeschlagen. Die Mannschaft von Trainer Torsten Lieberknecht besiegte den Tabellenletzten SV Darmstadt 98 mit 3:0 (1:0). Kurz vor dem Halbzeitpfiff gelang Kaiserslautern dann der Führungstreffer. Mario Sauer verwertete ein Zuspiel von Semih Sahin nach 43 Minuten zum 1:0.
Nach Wiederbeginn hatte der FCK weiter mehr vom Spiel. Die Darmstädter kamen auch in der zweiten Halbzeit kaum gefährlich vor das Tor von Julian Krahl. Und so war es nicht überraschend, dass Thierry Tazemeta bereits nach 64 Minuten das 2:0 erzielte, Mergim Berisha stellte in der Nachspielzeit sogar noch auf 3:0.
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