Drei Monate nach dem Rennen muss der Formel-1-Pilot seinen Pokal abgeben
Drei Monate nach dem Formel-1-Rennen in Monza muss der Franzose Pierre Gasly den Pokal für Platz drei wieder abgeben. Die Sportrichter des Weltverbands Fia gaben den Einsprüchen mehrerer Teams gegen die nachträgliche Änderung des Rennergebnisses statt und brummten dem Alpine-Fahrer wieder Zeitstrafen auf. Damit rückt Red-Bull-Pilot Isack Hadjar in den offiziellen Ergebnislisten hinter Sieger Kimi Antonelli (Mercedes) und Lewis Hamilton (Ferrari) zurück auf Rang drei.
Hintergrund war das Chaos um Tempoverstöße in der Boxengasse, das eine Reihe von Strafen gegen mehrere Piloten zur Folge hatte. Gaslys zwei Fünf-Sekunden-Strafen waren jedoch später am Grünen Tisch aufgehoben worden, weil die Organisatoren Probleme bei der Zeitmessung eingeräumt hatten.
Nun kassierten die obersten Fia-Richter diese Entscheidung wieder, weil sie eine Ungleichbehandlung im Vergleich zu den anderen mit Zeitstrafen belegten Fahrern darstelle. Red Bull, das Schwesterteam Racing Bulls und McLaren hatten Protest eingelegt und bekamen jetzt Recht. Alpine muss die Hälfte der Verfahrenskosten tragen, Gasly wird jetzt als Siebter gewertet. Das Team reagierte laut einer Mitteilung mit „Enttäuschung und Frustration“ auf das Berufungsurteil.
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