Eine lange Zeit einfallsloser 1. FC Köln um Jungstar Said El Mala hat eine Auftaktblamage im DFB-Pokal gegen Drittligaaufsteiger Würzburger Kickers gerade noch abgewendet. Dank eines Doppelpacks von Isak Johannesson drehte die Mannschaft von Trainer René Wagner beim mühsamen 2:1 (0:1) einen Rückstand in der zweiten Halbzeit und zog mit Ach und Krach zum vierten Mal in Serie in die zweite Runde des Wettbewerbs ein.

David Abrangao ließ die Würzburger mit seinem Treffer in der 18. Minute nach einer Flanke von Tim Kraus auf die Sensation hoffen. Mit einem Doppelpack bewahrte Johannesson (62., 77.) die lange schlampig spielenden Kölner vor einem bösen Fehlstart.

Isak Johannesson schießt Köln mit seinem Doppelpack in die zweite Pokalrunde

Der Rückstand fiel zwar ein wenig wie aus dem Nichts, doch die Kickers warfen ihre ganze Leidenschaft in die Waagschale. Wenige Minuten später flogen Tennisbälle aus dem Kölner Fanblock auf den Rasen, um gegen die Montagsspiele im Profifußball zu protestieren. Dann schlug Johannesson zu, der bei seinem zweiten Treffer Hilfe vom Pfosten hatte. Glück hatte Köln, als Würzburg kurz vor Schluss noch Aluminiun traf.

SC Verl – HSV 0:3

Der Hamburger SV ist souverän in die zweite Runde des DFB-Pokals eingezogen. Der HSV gewann beim Drittligisten SC Verl mit 3:0 (1:0). Das dritte Tor für die Hamburger erzielte der erst 16 Jahre alte Louis Lemke (50. Minute), der zudem ein Tor auflegte. Die weiteren Treffer für die Rothosen erzielte Stürmer Albert Grönbaek (41., 46.).

Der Bundesligist kam im ersten Pflichtspiel der Saison nur schwer in die Partie. Den Hamburgern gelang es in der ersten halben Stunde des Pokalspiels nicht, wirkliche Spielkontrolle aufzubauen und eigene Chancen zu kreieren. Gefährlich wurde zunächst vor allem der SC Verl, der bereits sein viertes Pflichtspiel der Saison bestritt. Der Fernschuss von Mika Clausen (13.) rauschte nur knapp am Hamburger Tor vorbei, der Abschluss von André Leipold (15.) landete in den Armen von HSV-Schlussmann Sander Tangvik.

Kurz vor der Pause nutzte Stürmer Grönbaek (41.) dann einen Fehler im Verler Spielaufbau aus und schob zur Führung für die Hanseaten ein.

Mit dem Treffer im Rücken kamen die Hamburger stark aus der Pause und bauten ihre Führung direkt aus. Wieder war es Grönbaek, der auf der linken Außenbahn zunächst Verls Joshua Eze tunnelte und anschließend zum 2:0 flach ins linke Eck einschoss. Nur wenige Minuten später erzielte der 16-jährige Lemke sein erstes Tor bei den HSV-Profis. Nach einem Zuspiel von Nicolai Remberg traf Lemke von der linken Seite mit einem satten Flachschluss ins lange Eck.

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