HSV verstärkt seine Abwehr mit gestandenem Bundesligaprofi
Der Hamburger SV hat den früheren Bundesliga-Profi Sebastiaan Bornauw vom Premier-League-Club Leeds United verpflichtet. Der ehemalige Spieler des VfL Wolfsburg wird für eine Saison ausgeliehen, wie die Norddeutschen mitteilten. Medienberichten zufolge besitzt der HSV eine Kaufoption in Höhe von 4,6 Millionen Euro.
„Sebastiaan passt hervorragend in unser Anforderungsprofil“, sagte Sportdirektor Claus Costa. „Er bringt die körperliche Präsenz, die Zweikampfstärke und die Qualitäten im Kopfballspiel mit, die wir uns für unsere Defensive wünschen. Darüber hinaus zeichnet ihn eine reife und konsequente Spielweise aus.“
Der belgische Innenverteidiger soll den in der vergangenen Saison überragenden Nachwuchsprofi Luka Vuskovic ersetzen, der den Club nach einer einjährigen Leihe wieder verlassen hatte.
Der 27 Jahre alte Bornauw absolvierte 140 Bundesligapartien für den 1. FC Köln und den VfL Wolfsburg. Bei Leeds wurde er vom deutschen Trainer Daniel Farke trainiert. Bornauw hatte sich im vergangenen Jahr dem englischen Club angeschlossen und hat noch einen Vertrag bis 2029. In seiner Premierensaison kam Bornauw aber nur auf zwölf Liga-Einsätze. Die Engländer könnten wiederum erneut in der Bundesliga fündig werden. Laut Sky-Informationen steht der Schweizer Nationalspieler Nico Elvedi von Borussia Mönchengladbach kurz vor einem Wechsel zu Leeds.
Baldé verlässt den HSV
Zuletzt war schon öffentlich geworden, dass der beim Hamburger SV ausgebildete Offensivspieler Fabio Baldé von den Hanseaten in die französische erste Liga wechselt. Wie der HSV mitteilte, schließt sich der 21 Jahre alte Profi dem Club Racing Straßburg an. Der Wechsel des portugiesischen Jugendnationalspielers hatte sich zuletzt abgezeichnet. Mehreren Medienberichten zufolge kassiert der HSV rund sieben Millionen Euro für den gebürtigen Hamburger, der bislang 41 Pflichtspiele für den HSV absolviert hatte. Dabei erzielte er drei Treffer und bereitete vier Tore vor. Mit 14 Jahren war er in die Nachwuchsabteilung der Norddeutschen gewechselt.
„Fabio ist mit dem Wunsch auf uns zugekommen, sein gewohntes Umfeld zu verlassen, um sportlich den nächsten Schritt zu gehen. Als Toptalent aus unserem eigenen Nachwuchsleistungszentrum, das den Sprung in den Profifußball geschafft hat, wollten wir ihm – unter gewissen Voraussetzungen – diese Chance nicht verwehren“, wurde Sportdirektor Claus Costa zitiert.
Baldé trifft in Straßburg auf einen in der Bundesliga bekannten Spieler. Zuletzt war der US-Amerikaner Giovanni Reyna dorthin gewechselt. In Deutschland spielte er für Borussia Dortmund und Borussia Mönchengladbach.
Haftungsausschluss: Das Urheberrecht dieses Artikels liegt bei seinem ursprünglichen Autor. Der Zweck dieses Artikels besteht in der erneuten Veröffentlichung zu ausschließlich Informationszwecken und stellt keine Anlageberatung dar. Sollten dennoch Verstöße vorliegen, nehmen Sie bitte umgehend Kontakt mit uns auf. Korrektur Oder wir werden Maßnahmen zur Löschung ergreifen. Danke