Wie die Superstars des Fußballs auf Musialas Botschaft reagieren
Auf der Ostalb in Heidenheim ereignete sich die nächste Schrecksekunde um Jamal Musiala. Der Offensivstar brach beim Testspiel des FC Bayern gegen den Zweitligaklub (4:2) am vergangenen Dienstagabend nur vier Minuten nach seiner Einwechslung abseits des Spielgeschehens und ohne Gegnereinwirkung zusammen. Mitspieler und Gegenspieler sowie Ärzte eilten sofort zu ihm, um ihm zu helfen.
Im Nachgang an die Partie kündigte Bayerns Sportvorstand Max Eberl an, dass sich Musiala zu den Zusammenbrüchen äußern werde. Rund eine Stunde nach Spielende postete der Bayern-Star einen ausführlichen Beitrag auf seinem Instagram-Account, schrieb unter anderem: „Das Wichtigste zuerst – mir geht es gut! Ich bin besonders dankbar für eure Nachrichten und euren Support! Ich verstehe, dass sich viele von euch Sorgen machen. Diese Sorge möchte ich euch heute nehmen und euch dazu etwas erklären: Es wurden bei mir temporär kurz auftretende, aber gut behandelbare Absencen festgestellt, welche auf eine neurologische Dysfunktion zurückzuführen sind. Diese können zu den zuletzt vorgekommenen Momenten führen, wie gegen Leipzig oder auch jetzt in Heidenheim.“
Der Post wird vielfach geteilt und gelikt. Das zeigt die Beliebtheit des deutschen Nationalspielers. Zu den prominentesten Menschen, die aufmunternde Nachrichten unter den Beitrag senden und ihn liken, zählen unter anderem seine Teamkollegen Manuel Neuer, Nathaniel Brown und Jonathan Tah. Auch die Weltmeister Jérôme Boateng sowie Musialas Nationalmannschaftskollegen Florian Wirtz und Nick Woltemade schicken ein Herz. Weltmeister Thomas Müller likte den Beitrag, auch die Nationalelf.
Sein Freund Jude Bellingham teilt gleich drei rote Herzen. Experte Lothar Matthäus schickt neben Herz-Emojis noch ein aufmunterndes „Stay strong“ (auf Deutsch: „Bleib’ stark“).
Auch der 1. FC Heidenheim meldet sich nach dem Schreckmoment im eigenen Stadion, schreibt: „Gute Besserung, Jamal Musiala. Die Gesundheit steht über allem, deshalb wünschen wir dir nur das Beste.“
Max Eberl: „Das ist ein gutes Zeichen“
Eberl sagte in Heidenheim: „Das ist das Schöne im Fußball. Wenn dort etwas passiert, wie beim Zusammenbruch von Eriksen oder wie jetzt bei Jamal, dass alle verstehen, dass Fußball die schönste Nebensache der Welt ist und dass es um etwas ganz anderes geht. Das ist ein gutes Zeichen und gibt mir ein gutes Gefühl, dass wir als Gesellschaft zusammenstehen, wenn so etwas passiert.“
Genau dieser Zusammenhalt wird bei Musialas Botschaft so deutlich.
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