Bei den Feiern zum WM-Sieg der spanischen Fußball-Nationalmannschaft ist in Ciudad Rodrigo in der Provinz Salamanca ein 13-Jähriger ums Leben gekommen.

Nach übereinstimmenden spanischen Medienberichten stürzte in der Nacht zum Montag ein Teil eines Brunnens an der Glorieta del Árbol Gordo ein, in dem zahlreiche Menschen den Titelgewinn feierten.

Nach Angaben von „El País“ gab die Struktur unter dem Andrang der Menge nach, Teile lösten sich und begruben den Jugendlichen. Beamte der örtlichen Polizei versuchten, den 13-Jährigen zu befreien, und räumten dafür Trümmer beiseite. Er starb den Polizeiquellen zufolge an seinen Verletzungen. Bei dem Vorfall wurden nach Angaben der Stadtverwaltung zudem mehrere Menschen verletzt. Wie die spanische Tageszeitung „El Mundo“ berichtet, soll es sich um drei Schwerverletzte handeln.

„Was eigentlich eine Feier zum Sieg der spanischen Nationalmannschaft bei der Fußball-Weltmeisterschaft hätte sein sollen, hat sich in eine Tragödie verwandelt“, teilte die Stadtverwaltung von Ciudad Rodrigo am Montag mit. „Als Zeichen der Trauer über den Verlust werden die Flaggen des Rathauses vom 20. bis einschließlich 22. Juli auf Halbmast gesetzt“, zitiert „El Mundo“ den Stadtrat.

Spaniens Fußball-Helden werden gefeiert

Der Sieg der spanischen Nationalmannschaft im WM-Finale gegen Argentinien löste in ganz Spanien Jubelstürme aus. Der erste spanische WM-Titel seit 2010 wurde bis spät in die Nacht gefeiert. Zum Empfang der Nationalmannschaft im Zentrum von Madrid werden am Montag nach Behördenangaben bis zu einer Million Menschen erwartet. Die Maschine mit den neuen Weltmeistern soll gegen 12.50 Uhr auf dem Flughafen Barajas der Hauptstadt landen.

Anschließend um 16.30 Uhr empfängt König Felipe VI., der schon beim Finale im MetLife Stadium in East Rutherford dabei war, die Mannschaft um Kapitän Rodri. Von dort geht es zum Regierungssitz, wo Ministerpräsident Pedro Sánchez die Weltmeister beglückwünschen will. Im offenen Bus fahren die Spieler dann durch Madrid

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