„Fußball ist Leben“ – Serienstar unterschreibt Profivertrag
In der vielgepriesenen TV-Serie „Ted Lasso“ spielt Cristo Fernández den sympathischen Fußballer Dani Rojas. Der fällt nicht nur mit tollen Dribblings und Toren auf, sondern auch mit seiner langen Haarmähne und einer ansteckend guten Laune. Mit einem breiten Grinsen sagt er zu seinen Mitspielern und zu Trainer Ted Lasso immer wieder: „Fußball ist Leben!“ Und das gilt nun noch mehr auch für Fernández selbst: Der Schauspieler ist jetzt wirklich Fußballprofi.
Der 35-jährige Fernández unterschrieb bei El Paso Locomotive, einem Team aus der zweitklassigen USL Championship in Nordamerika, einen Vertrag. Diesen hat er sich aber nicht nur wegen seiner Berühmtheit verdient, sondern auch durch gute Leistungen in einem zweimonatigen Probetraining. Er sei vielleicht „einfach nur ein Verrückter mit verrückten Träumen“, sagte der Mexikaner in Anspielung an den Spitznamen des Teams, „deshalb macht es für mich absolut Sinn, hier bei den ,Locos‘ zu sein“.
Traum von der Profikarriere nie aufgegeben
Fußball sei „schon immer ein wichtiger Teil“ seines Lebens und seiner Identität gewesen, „und egal, wohin mich das Leben geführt hat, der Traum vom Profifußball hat mich nie wirklich verlassen“, sagte Fernández. Er sei den Verantwortlichen „unglaublich dankbar, dass sie mir die Türen geöffnet und mir vom ersten Tag an die Möglichkeit gegeben haben, Fußball zu spielen“. Anfang des Jahres hatte der Angreifer auch ein Probetraining bei der zweiten Mannschaft der Chicago Fire aus der Major League Soccer absolviert.
In seiner Heimatstadt Guadalajara hatte er in der Jugend ambitioniert Fußball gespielt, ehe er seinen Traum von einer Profikarriere wegen einer Knieverletzung vorerst aufgeben musste. Danach zog er nach London und widmete sich notgedrungen anderen Projekten – darunter auch der Schauspielerei. In der Erfolgsserie „Ted Lasso“ von Apple TV, die das Geschehen beim fiktiven englischen Klub AFC Richmond zeigt, spielte Fernández mit.
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Übrigens: Bei El Paso Locomotive soll er einen ähnlich positiven Vibe wie den von Dani Rojas einbringen. Fernández' Leidenschaft für den Sport und dessen Führungsqualitäten würden es ermöglichen, „die positive Kultur, die wir als Verein anstreben, weiter zu stärken“, sagte Cheftrainer Junior Gonzalez.
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