„Mir gefällt sowas nicht“ – Flick distanziert sich von Yamals Palästina-Flaggen-Aktion
Trainer Hansi Flick vom FC Barcelona hat sich von der öffentlichen Unterstützung Palästinas durch seinen Schützling Lamine Yamal bei der Meisterparty der Katalanen distanziert. „Mir gefällt sowas nicht“, sagte der frühere Fußball-Bundestrainer auf die Frage eines Journalisten, nachdem der junge spanische Stürmerstar am Montagabend in Barcelona beim Umzug im offenen Bus eine große Fahne Palästinas geschwenkt hatte.
„Ich habe mit ihm gesprochen und ihm gesagt: Wenn er das machen will, ist das seine Entscheidung. Er ist alt genug, er ist 18 Jahre alt“, erklärte Flick auf der Pressekonferenz vor dem Ligaspiel der Katalanen am Mittwoch (21.30 Uhr) beim Abstiegskandidaten Deportivo Alavés.
Anders als der Deutsche lobten viele im Netz das politische Statement Yamals. Auf die Frage eines Journalisten nach der Aktion des jungen Profis äußerte sich auch Ministerpräsident Pedro Sánchez positiv. Palästina habe ja „jedes Recht zu existieren“, sagte der sozialistische Politiker. Sánchez gilt in Europa als einer der größten Kritiker der militärischen Aktionen Israels im Gazastreifen und auch im Libanon sowie Angriffe von Israel und der USA gegen den Iran.
Barcelona war am Sonntagabend drei Spieltage vor Saisonende durch einen 2:0-Sieg im Clásico daheim gegen Real Madrid vorzeitig Meister geworden. Profis und Trainerstab feierten den zweiten Liga-Titel in Serie am Montag mit einer Parade im Bus durch die Straßen der Mittelmeer-Metropole. Nach Schätzung der Polizei säumten dabei rund 750.000 Menschen die Straßen.
Flick wird Vertrag bis 2028 verlängern
Am Dienstag wurde nun auch bekannt, dass Flick seinen Vertrag als Barcelona-Trainer um ein weiteres Jahr bis Juni 2028 verlängern wird. Obwohl es bisher keine offizielle Mitteilung seitens des alten und neuen spanischen Fußball-Meisters gibt, bestätigte der frühere Bundestrainer indirekt entsprechende Medienberichte.
„Haben wir es schon bekanntgegeben? Ich bin sehr glücklich, und das Erreichte gibt mir das Vertrauen, noch ein oder zwei Jahre weiterzumachen“, sagte der 61-Jährige auf die Frage von Journalisten. Er habe in den zwei Jahren in Barcelona erkannt, dass er „am richtigen Ort“ sei.
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