Die Attacke von Hoeneß auf Nagelsmann – das steckt dahinter
Hat Uli Hoeneß etwas gegen Julian Nagelsmann? Der Bayern-Patron vom Tegernsee mag sich jetzt wundern, dass diese Frage überhaupt gestellt wird. Doch man kann auf den Gedanken kommen, sie mit „Ja“ zu beantworten. Vier Wochen vor der WM zählt Hoeneß den Bundestrainer an.
Watsch’n Nr. 1: Hoeneß kritisiert im Streaming-Dienst DAZN, dass Nagelsmann es immer noch nicht geschafft habe, „zweimal hintereinander mit derselben Mannschaft zu spielen“. Auf diese persönlich überbrachte Kritik habe der Julian „leicht beleidigt“ reagiert.
Watsch’n Nr. 2 folgt nun in der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“. Hoeneß vergleicht „seinen“ Bayern-Meistermacher Kompany mit Nagelsmann und kommt zum für Nagelsmann bitteren Vorwurf: „Unser Bundestrainer glaubt, er gewinnt Spiele. Nein, die Mannschaft gewinnt das Spiel.“
Die Angst treibt Uli Hoeneß zur Attacke
Klar ist: Hoeneß ist Profi, er kennt die Wucht seiner Worte. Das sind keine dahingeplapperten Sticheleien.
Richtig ist: Nagelsmann hat Fehler begangen. Zum Beispiel im Umgang mit VfB-Stürmer Undav (für den er sich entschuldigt hat).
Die wichtigste Aufgabe von Nagelsmann in der kurzen Zeit bis zur WM: Wenn wir schon nicht die besten Spieler der Welt haben, müssen wir die größte Einheit zwischen Team und Trainer hinbekommen. Das ist Rudi Völler bei der Vize-Weltmeisterschaft 2002 und Jogi Löw beim WM-Triumph 2014 gelungen.
Die Angst, dass dies 2026 scheitert, treibt Hoeneß wohl zu seinen Attacken.
Was nun? Die beste Lösung: DFB‑Sportdirektor Völler vermittelt als „Friedensrichter“ so schnell wie möglich ein persönliches Treffen zwischen Nagelsmann und Hoeneß. Alles auf den Tisch (plus Grillwürstchen). Alles offen aussprechen, ohne beleidigt zu sein. Dann ab nach Amerika!
Ach ja, die Antwort auf die Frage: Hat Hoeneß etwas gegen Julian Nagelsmann?
Im Prinzip nein. Hoeneß war gegen Nagelsmanns Rauswurf bei Bayern und kann sich sogar dessen Rückkehr vorstellen – in fernerer Zukunft.
Und wer hätte das gedacht? Nicht der FC Bayern steht (auch dank eines portugiesischen Schiedsrichter-Darstellers) in einem europäischen Finale, sondern der SC Freiburg!
Glückwunsch an die Symbadischen. Wer es den tollen Freiburgern nicht gönnt, das Endspiel der Europa League gegen Aston Villa zu gewinnen, möge sich jetzt melden – oder für immer schweigen. Ich wette: Es wird sich keiner melden.
Freiburg ist im ganzen Land beliebt. Löst jedoch nicht die gigantische Begeisterung aus wie Frankfurt 2022 bei seinem Euro-Titel. Der badische Klub bleibt national gesehen im Schatten des Schwarzwaldes. Wo es sich gemütlich leben lässt …
Gratulation an Sebastian Hoeneß und seinen VfB. Beste Chancen, Bayern, BVB und Leipzig in die Champions League zu folgen. Plus Pokalfinale!
Wer versteht nicht, dass Real Madrid auf seiner Trainer-Wunschliste den Namen Hoeneß haben soll? Aber wie sagt der Schwabe: „Se kriegat en ned“?
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