Kolumbianischer Radprofi verstirbt nach Sturz in Frankreich im Alter von 30 Jahren
Der kolumbianische Radprofi Cristian Camilo Muñoz ist nach einem Rennunfall in Frankreich im Alter von 30 Jahren gestorben. „Mit tiefem Schmerz und Bestürzung [...] beklagen wir den Tod des talentierten Sportlers“, teilte die kolumbianische Radsportföderation mit. Der frühere Teamkollege von Superstar Tadej Pogacar starb an den Folgen eines Sturzes, den er am vergangenen Samstag bei der Tour du Jura in Frankreich erlitten hatte.
Nach Angaben seines Teams Nu Colombia wurde Muñoz nach dem Unfall zunächst wegen einer Knieverletzung behandelt und anschließend in eine Klinik im nordspanischen Oviedo verlegt. Dort wurde eine schwer zu kontrollierende Infektion festgestellt – trotz medizinischer Versorgung verschlechterte sich sein Zustand, und es kam zu Komplikationen, an denen er schließlich starb.
Team zieht sich aus Asturien-Rundfahrt zurück
Muñoz stammte aus dem Departement Boyacá im Zentrum Kolumbiens – einer Hochburg des Radsports nordöstlich der Hauptstadt Bogotá – und fuhr seit 2024 für das Team Nu Colombia. Von 2019 bis 2021 war er für das Pogacar-Team UAE aktiv. Zu seinen wichtigsten Erfolgen zählen Etappensiege bei der Vuelta de la Juventud, einem landesweit ausgetragenen Nachwuchsrennen in Kolumbien.
Die kolumbianische Radsportföderation erklärte, sein Tod hinterlasse „eine immense Lücke im kolumbianischen Radsport und in den Herzen all jener, die das Privileg hatten, ihn zu kennen“. Zugleich werde er für „seinen Einsatz, seine Disziplin und seine menschliche Qualität innerhalb und außerhalb des Pelotons“ in Erinnerung bleiben. Sein Team zog sich aus Respekt nach eigenen Angaben von der aktuell in Spanien laufenden Asturien-Rundfahrt zurück.
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