„Müssen an Stellschrauben drehen“ – Kölns Trainer vor dem Aus
Der 1. FC Köln hat den erhofften Befreiungsschlag in einem spektakulären rheinischen Derby gegen Borussia Mönchengladbach verpasst. Eric Martel rettete der Mannschaft von Trainer Lukas Kwasniok mit seinem späten Tor in der 84. Minute gegen den Erzrivalen zwar noch ein 3:3 (2:2). Der FC steckt nach jetzt sieben Spielen ohne Sieg aber weiter tief im Abstiegskampf.
Mit einem Erfolg wären die Kölner an der Borussia vorbeigezogen. Nun liegen sie weiter drei Zähler hinter dem Klub vom Niederrhein und nur ganz knapp vor der Abstiegszone. Der Druck auf Kwasniok ist groß, seine Zeit könnte auch schon abgelaufen sein. Das legen die Worte von Geschäftsführer Thomas Kessler nahe, der nach dem Spiel ein Bekenntnis zum Trainer vermied.
Bei DAZN sagte Kessler zu Beginn des Interviews über Kwasniok: „Er arbeitet sehr akribisch, er hatte auch heute einen guten Matchplan. Aber dennoch hat es nur zu einem Punkt gereicht.“
„Können die Tabelle lesen“
Der Reporter fragte dann, ob man den Trainer nach der Länderspielpause in zwei Wochen am Osterwochenende wiedersehen werde. Am 5. April tritt Köln dann bei Eintracht Frankfurt an. Antwort Kessler: „Wir sind kurz nach dem Spiel. Es ist nicht der richtige Zeitpunkt, jetzt irgendwas zu erzählen, was am Osterwochenende ist.“ Vielmehr müsse man sich zurückziehen und die Lage rational bewerten: „Wir können die Tabelle lesen. Das, was über allem stehen wird, ist, dass der 1. FC Köln diese Saison in der Bundesliga bleibt.“
Das klinge, hakte der TV-Mann nach, „als würden Sie hinterfragen, ob es mit Kwasniok weitergeht.“ Kessler widersprach nicht: „Wir haben jetzt schon lange kein Spiel mehr gewonnen.“ Es gehe nicht darum, noch heute eine Entscheidung zu treffen. Aber: „Wir müssen uns Gedanken machen und an Stellschrauben drehen, damit wir wieder erfolgreich sein können. Und wie die dann aussehen, das ist ergebnisoffen.“
Kwasniok, vorher bei SC Paderborn unter Vertrag, hatte die Kölner Mannschaft nach dem Aufstieg aus der Zweiten Liga erst zu Saisonbeginn übernommen.
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