Popp macht Abschied aus Wolfsburg publik – nächste Station könnte der BVB sein
Der deutsche Frauenfußball-Star Alexandra Popp wird den Bundesliga-Topklub VfL Wolfsburg im Sommer nach 14 Jahren verlassen. Sie werde ihren auslaufenden Vertrag mit dem Werksklub von Volkswagen nach dem Ende dieser Saison nicht verlängern, teilte der VfL am Samstag bei X mit.
„Nach 14 Jahren im grün-weißen Trikot endet ein besonderes Kapitel“, heißt es dort. Die 34-Jährige spielt seit 2012 für Wolfsburg und gewann mit dem VfL zweimal die Champions League, siebenmal den deutschen Meistertitel und elfmal den DFB-Pokal.
Unklar ist, noch, wie es nun weitergeht: Erst kürzlich hatte Popp in einem Podcast des Deutschen Fußballmuseums (Dortmund) über ihre Optionen gesagt: „Erstens beim VfL Wolfsburg verlängern, zweitens zum BVB wechseln, drittens ins Ausland gehen, viertens aufhören.“
Popp ist in der Nähe von Dortmund geboren und seit ihrer Kindheit BVB-Fan
Nach Medienspekulationen könnte die dreimalige deutsche „Fußballerin des Jahres“ und ehemalige Kapitänin der Nationalmannschaft, die 2016 mit der DFB-Auswahl Olympiasiegerin wurde, tatsächlich dem Wolfsburger Sportdirektor Ralf Kellermann zum Drittligisten Borussia Dortmund folgen. Popp ist in Witten bei Dortmund geboren und seit ihrer Kindheit BVB-Fan.
Der BVB hatte am Donnerstag bekannt gegeben, dass der 57-Jährige, einer der erfolgreichsten Trainer und Manager im Frauenfußball, bei dem Revierklub einen ab dem Sommer gültigen Vertrag bis Juni 2029 unterschrieben hat. Ziel der BVB-Frauen, in der Regionalliga West derzeit Zweiter hinter dem 1. FC Köln II, ist der Durchmarsch in die Bundesliga. Zudem ist Dortmund relevanter Spielort bei der Europameisterschaft der Frauen 2029 in Deutschland.
VfL Wolfsburg hatte bereits Anfang Giovanna Hoffmann verpflichtet – das wurde bereits als Indiz gewertet, dass Popp auf dem Absprung stand und eine Nachfolgerin für sie gefunden werden musste.
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Hoffmann kommt im Sommer vom Konkurrenten RB Leipzig zu den Vizemeisterinnen aus Niedersachsen. Die Nationalspielerin erhält bei den Wölfinnen einen Vertrag bis zum 30. Juni 2029. „Der VfL Wolfsburg ist seit Jahren eine feste Größe im europäischen Fußball. Eine Chance wie diese bekommt man vielleicht kein zweites Mal“, sagte Hoffmann.
Derzeit fehlt die 27-Jährige der Nationalmannschaft mit einem Kreuzbandriss, hatte aber zuletzt Lea Schüller als Sturmspitze verdrängt. „Ich arbeite hart daran, schnellstmöglich wieder zu hundert Prozent fit zu sein“, so Hoffmann.
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