Keine Visa, Trainer sitzt fest – der Krieg bedroht Iraks WM-Traum
Der Irak sieht sich vor den WM-Play-offs Ende März aufgrund des Krieges im Nahen Osten mit großen Problemen konfrontiert. Einige Spieler stehen aktuell ohne Visa für das Turnier in Mexiko da, außerdem sitzt Trainer Graham Arnold in den Vereinigten Arabischen Emiraten fest, wie der irakische Fußballverband in einer Stellungnahme auf Instagram mitteilte.
„Aufgrund der Sperrung des Luftraums kann unser Cheftrainer Graham Arnold die Vereinigten Arabischen Emirate nicht verlassen“, hieß es. „Darüber hinaus bleiben mehrere Botschaften derzeit geschlossen, sodass mehrere Profispieler, technische und medizinische Mitarbeiter keine Einreisevisa für Mexiko erhalten können.“
Das mexikanische Außenministerium erklärte am Mittwochabend in einer Stellungnahme, dass die Visaprobleme dadurch entstanden seien, dass Mexiko keine Botschaft im Irak habe. Die mexikanische Botschaft in den Vereinigten Arabischen Emiraten stehe jedoch mit dem irakischen Verband in Kontakt. Weiter hieß es, dass die Visa in jedem europäischen Land ausgestellt werden könnten und man den irakischen Verband um die Namen der Personen gebeten habe, die nach Mexiko reisen.
Irak trifft entweder auf Bolivien und Suriname
Der Irak wird am 31. März im WM-Spielort Monterrey entweder gegen Bolivien oder Suriname – die im Halbfinale zunächst am 26. März gegeneinander spielen – um einen der letzten beiden Plätze für das Turnier in den USA, Mexiko und Kanada spielen.
Der irakische Verband erklärte, er stehe „in ständigem Kontakt mit der Fifa bezüglich der Vorkehrungen für die Teilnahme unserer Nationalmannschaft“ an diesem Spiel. Er erklärte weiter, dass auch der asiatische Fußballverband „über alle Entwicklungen bezüglich der Situation unserer Mannschaft vollständig informiert“ sei.
Sollte sich der Irak nicht über die Play-offs qualifizieren, könnte es noch einen anderen Weg zur WM geben. Im Fall, dass der Iran nach den Angriffen der USA und Israels und den entsprechenden Gegenschlägen nicht an dem Turnier teilnimmt, gelten der Irak oder die Vereinigten Arabischen Emirate als wahrscheinlichste Nachrücker. Die rechtlichen Bestimmungen der Fifa dazu sind jedoch vage.
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