Die Engländer sind im Skeleton schon die ganze Saison unschlagbar. Alle sieben Weltcup-Rennen der Männer gewannen entweder Matt Weston oder Marcus Wyatt. Für Olympia haben sie offenbar auch noch einen neuen Helm entwickelt. Um den gibt es jetzt allerdings Streit.

Der Helm soll eine Weiterentwicklung des Modells sein, das die Briten in dieser Saison getragen haben. Eigentlich sollte er erst kommende Saison zum Einsatz kommen. Weil mit den Olympischen Spielen aber das große Highlight bevorsteht, wollen die Engländer ihren neuen Helm schon jetzt nutzen. Die genauen Vorteile sind nicht bekannt – naheliegend ist aber, dass der Helm aerodynamische Vorteile bringt und die Sportler so schneller macht.

Allerdings: Der internationale Bob- und Skeleton-Verband (IBSF) hat den Helm verboten. Er soll nicht den geltenden Sicherheitsstandards entsprechen. Stand jetzt müssen die Engländer auch bei Olympia mit dem alten Helm fahren. Aber: Sie haben gegen die Entscheidung Einspruch eingelegt und ziehen jetzt sogar vor den internationalen Sportgerichtshof Cas. Während der Winterspiele in Mailand und Cortina kann eine Ad-hoc-Kommission auch kurzfristig rechtskräftige Entscheidungen fällen. Am Donnerstag soll der Fall bewertet werden, ein Urteil soll es spätestens am Freitag geben.

„Nicht mit den IBSF-Skeleton-Regeln vereinbar“

Der Cas teilte in einer Pressemitteilung bisher nur die Fakten mit. Dabei heißt es: „Die am 2. Februar 2026 eingereichte Berufung richtet sich gegen eine Entscheidung der IBSF vom 29. Januar 2026, in der festgestellt wurde, dass der Helm aufgrund seiner Form nicht mit den IBSF-Skeleton-Regeln vereinbar ist. Das Design und die Herstellung des Team-GB-Helms wurden von der BBSA (britischer Bob- und Skeleton-Verband, d. Red.) finanziert; die BBSA argumentiert, dass der Helm strenge Sicherheitsstandards erfüllt.“

Ob es für die Deutschen besser wäre, wenn es beim Verbot bleibt? Die Saison lief bisher nicht nach Plan. Zwar schafften es Axel Jungk (Silber in Peking), Christopher Grotheer (Gold in Peking) und Felix Keisinger im Weltcup schon aufs Podest. Allerdings schwankten die Leistungen auch stark. Die Skeleton-Wettbewerbe finden vom 12. bis 15. Februar statt. Bei den Männern werden am 13. Februar die Medaillen vergeben.

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