Bevor er ins Flugzeug Richtung Mailand stieg, ging es noch aufs Eis. Leon Draisaitl hat sich kurz vor seiner Abreise zu den Olympischen Winterspielen in Torlaune präsentiert. Der Fahnenträger des deutschen Teams erzielte zwei Tore, konnte das 3:4 seiner Edmonton Oilers bei den Calgary Flames damit jedoch nicht verhindern. Es war bereits die dritte Niederlage in Folge für Edmonton, das als Zweiter der Pacific Division vor der Olympia-Pause dennoch auf Playoff-Kurs liegt.

„Wir erlauben zu viele Gegentore und verteidigen nicht genug“, sagte Draisaitl nach dem Spiel. „Das reicht momentan einfach nicht.“ Er appellierte an das gesamte Team, sich zu verbessern – inklusive der Trainer. „Wir können alle besser sein“, forderte Draisaitl: „Und wenn wir von der Pause zurückkommen, müssen wir endlich loslegen.“

Doch jetzt steht für den 30-Jährigen erst einmal das Highlight Olympia auf dem Programm. Für Draisaitl nimmt erstmals an den Spielen teil, und das als Fahnenträger des Teams. Er erhielt bei der Wahl 51 Prozent der Stimmen von den Fans und knapp 41 Prozent aus dem Team. „Das bedeutet mir wirklich unfassbar viel. Ich fühle mich total geehrt. Ich kann es kaum erwarten. Ich freue mich schon seit Monaten wie ein kleines Kind drauf. Das ist jetzt das i-Tüpfelchen für mich.“

Peterka gewinnt deutsches Duell mit Seider

Auch für Draisaitls Nationalmannschaftskollege Moritz Seider endete das letzte Spiel vor der Olympia-Pause in einer Enttäuschung. Der Verteidiger verlor trotz eines Assists für die Detroit Red Wings mit 1:4 bei den Utah Mammoth um den deutschen Stürmer JJ Peterka. Der blieb allerdings ohne Scorerpunkt.

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Die NHL-Stars werden am Freitag zur Nationalmannschaft in Mailand stoßen. Das Team von Trainer Harold Kreis gewann am vergangenen Donnerstag das letzte Testspiel vor Olympia 4:3 gegen Italien. „Es ist grundsätzlich gut, einen Sieg kurz vor einem Turnier einzufahren. Es gibt sicherlich einige Dinge, die wir verbessern müssen, bis es in Mailand für uns losgeht. Wir haben intensiv trainiert und freuen uns jetzt, bei der Ankunft morgen das olympische Flair aufzusaugen“, sagte Torschütze Tobias Rieder.

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