Skirennfahrerin Kira Weidle-Winkelmann hat drei Wochen vor Eröffnung der Olympischen Winterspiele ein weiteres Zeichen gesetzt. Die Starnbergerin belegte beim ersten Weltcup-Sieg der Italienerin Nicol Delago in der Abfahrt von Tarvisio Rang zwei. Dritte wurde US-Star Lindsey Vonn.

Für Weidle-Winkelmann ist es der zweite Podestplatz in dieser Saison. Im französischen Val d'Isère war sie kurz vor Weihnachten ebenfalls Zweite geworden. Auch Weidle-Winkelmanns Teamkollegin Emma Aicher überzeugte beim ersten Weltcup-Stopp in Tarvisio seit 15 Jahren und fuhr auf Platz fünf.

Stellenweise erschwerte Nebel die Sicht auf der Piste Di Prampero. Ein Fehler im unteren Streckenabschnitt kostete Weidle-Winkelmann wertvolle Zeit und den möglichen ersten Weltcup-Sieg der Karriere. „Der tut weh“, sagte die 29-Jährige dem ZDF. Sie habe „ein bisschen geflucht bei dem Fehler“. In Summe sei es aber eine „gute Fahrt“ gewesen, sie sei zufrieden. „Ich weiß, dass ich dabei bin, und es möglich ist, ein Rennen zu gewinnen.“ Vielleicht ja bei den Olympischen Spielen.

Ramona Hofmeister in bestechender Form

Das könnte auch bei Ramona Hofmeister der Fall sein. Deutschlands Top-Snowboarderin zeigt sich nach ihrem Weltcup-Comeback weiter in bestechender Form. Eine Woche nach ihrem famosen Sieg im schweizerischen Scuol gewann die Oberbayerin auch den Parallel-Riesenslalom im bulgarischen Bansko. Im Finale bezwang sie die Polin Aleksandra Krol-Walas.

Die viermalige Gesamtweltcup-Siegerin und mit Abstand beste deutsche Snowboarderin der vergangenen Jahre hatte sich Ende September schwer verletzt. Bei einem Trainingssturz in Zermatt hatte sie eine Sprunggelenkfraktur erlitten. Umso beachtlicher ist, wie stark die 29-Jährige gut dreieinhalb Monate später schon wieder fährt. Nun stehen die dritten Spieler ihrer Karriere nach Pyeongchang 2018 und Peking 2022 an.

Laura Nolte gewinnt Gesamtweltcup

Laura Nolte ist sogar schon Olympiasiegerin, 2022 gewann sie Gold im Zweierbob. Nun hat zum ersten Mal in ihrer Karriere den Gesamtweltcup im Monobob gewonnen. Beim Weltcup-Finale in Altenberg fuhr die 27 Jahre alte Pilotin vom BSC Winterberg zwar nur auf Rang drei. Doch in der Gesamtwertung setzte sie sich mit 17 Zählern Vorsprung gegen die Australierin Bree Walker durch, die hinter der siegreichen US-Pilotin Kaillie Humphries-Armbruster Zweite wurde. Lisa Buckwitz sicherte mit Platz vier den dritten Rang im Gesamtweltcup vor Humphries-Armbruster ab.

„Es ist schade, dass es im Rennen nicht für weiter oben gereicht hat, meine Fahrten waren eigentlich ganz gut. Ich bin aber super happy, dass es für den ersten Gesamtweltcup gereicht hat im Monobob“, sagte Nolte und sah einige Verbesserungen in Richtung Olympia: „Ich bin am Start deutlich besser geworden. Ich starte oben mit und bin auch fahrerisch stabiler geworden. Cortina sind vier Läufe, da ist dann vor allem Konstanz gefragt.“

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