Spektakel in Bremen – Frankfurt muss sich beim Schiedsrichter bedanken
Champions-League-Teilnehmer Eintracht Frankfurt hat bei Werder Bremen spät einen Punkt gerettet, muss aber weiter auf seinen ersten Sieg im neuen Fußball-Jahr warten. Die defensiv so anfällige Mannschaft von Trainer Dino Toppmöller kam zum Rückrundenauftakt in der Bundesliga zu einem 3:3 (1:1) bei Werder Bremen. Ansgar Knauff (90.+5) erzielte für die Frankfurter den späten Ausgleich.
Neuzugang Arnaud Kalimuendo brachte die Frankfurter vor 41.800 Zuschauern nach nicht einmal 60 Sekunden mit seinem Premierentor für die Eintracht in Führung. Justin Njinmah (29. Minute) glich noch vor der Halbzeit für die Gastgeber aus. Den Frankfurter Treffer von Nnamdi Collins (56.) konterten Jens Stage (78.) und kurz darauf Jovan Milosevic (80.) mit einem Doppelschlag.
Ball im Aus? Nein
Knauff sorgte für den Endstand. Diesen verdankten die Gäste auch dem umsichtigen Schiedsrichter Benjamin Brand. Dessen Assistent hatte den Ball vor der Hereingabe auf Knauff im Toraus gesehen und sofort die Fahne gehoben. Ein Fehler, der Ball hatte das Feld nicht in vollem Umfang verlassen, wie der Videobeweis wenig später belegen sollte.
Hätte Brand auf den Hinweis seines Assistenten sofort reagiert und vor dem Treffer von Knauff gepfiffen, hätte es keinen VAR-Einsatz mehr geben dürfen. Der Pfiff beendet das aktive Spielgeschehen. Was danach passiert, ist irrelevant, es darf kein Tor mehr anerkannt oder ein Elfmeter zugesprochen werden. Brand aber ließ das Spiel laufen.
Die Eintracht jubelte natürlich über den späten Treffer, das Remis vor 41.800 Zuschauern hilft aber weder den Bremern im Abstiegskampf noch den Frankfurtern im Ringen um einen Europapokal-Platz weiter. Mit dieser Defensivleitung wird das ohnehin kaum möglich sein. Die Eintracht kassierte in den vergangenen drei Bundesligaspielen immer drei Gegentore.
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