Der FC Bayern startet am Sonntag um 17.30 Uhr mit dem Spiel gegen den VfL Wolfsburg in die Bundesliga-Rückrunde. Der Rekordmeister steht dieser Tage wenig unter Druck. Sportlich hat die Mannschaft in der Tabelle bereits einen gewaltigen Vorsprung, und auch auf dem Transfermarkt haben die Bayern im Winter keine Pro­bleme.

Vielmehr gibt es durch „interne Transfers“ Herausforderungen für Trainer Kompany. Wenn nach Alphonso Davies Ende Januar auch noch Jamal Musiala in den Kader zurückkehrt, muss der Trainer harte Entscheidungen treffen und Unzufriedenheiten moderieren.

Sache Boey (Vertrag bis 2028) dürfte bei einem Angebot gehen. Allerdings wollen die Bayern den 28 Jahre alten Außenverteidiger, den sie im Januar 2024 für 30 Millionen Euro von Galatasaray holten, nur verkaufen. Eine Leihe ist kein Thema. Crystal Palace ist interessiert. Dass der Premier-League-Klub aber einen zweistelligen Millionen-Betrag als Ablöse für den Franzosen zahlt, gilt als unrealistisch.

Wechseln will ansonsten kein Bayern-Spieler in diesem Winter, auch Käufe sind nicht vorgesehen, außer Boey geht. Rechtsverteidiger Read (19/Feyenoord) steht bei auf der Liste, ist aber eher für Sommer ein Thema. Zudem nahmen zuletzt Gerüchte über das brasilianische Sturm-Talent Rayan (19) an Fahrt auf. Als Perspektiv-Zugang wechselt Bara Sapoko Ndiaye (18). Der Stürmer kommt per Leihe von den Gambinos Stars Africa – einer Fußball-Akadamie in Gambia, mit der die Bayern kooperieren. Die Leihe läuft zunächst bis Juni 2026.

Herthas Eichhorn wird seit Monaten durchleuchtet

Grundsätzlich sehen sich die Bayern auf der linken Flügelstürmer-Position um: Dort könnte ein junger Angreifer als Ergänzung hinter Luis Díaz kommen. Zudem wird auf der Position des Sechsers der Talentmarkt genau gescoutet: Leon Goretzka steht am Saisonende vor dem Abschied, Kandidaten wie Nathan De Cat (17/Anderlecht) oder Kennet Eichhorn (16/Hertha BSC) werden seit Monaten durchleuchtet.

Wie sieht es mit Vertragsverlängerungen aus? Bei Serge Gnabry sind die Bayern weit, im Januar soll er einen neuen Zweijahresvertrag unterschreiben. Auch der Poker um Dayot Upamecano geht auf die Zielgerade. Tendenz: Der Franzose bleibt mit Ausstiegsklausel schon ab dem ersten Jahr – die Rede ist von 65 Millionen Euro.

In den nächsten Monaten soll es auch mit dem Management von Lennart Karl Gespräche geben. Der Aufsteiger der laufenden Saison hat bisher ein Vertragskonstrukt, das vorsieht, dass sich sein Kontrakt am 18. Geburtstag – dieser ist am 22. Februar – automatisch bis 2029 verlängert.

Neuer-Entscheidung nach dem 40. Geburtstag

Nach „Sport-Bild“-Informationen wollen die Bayern ihr Juwel aber noch länger binden und dabei das Gehalt anheben. Karl soll dann von aktuell geschätzten ein bis zwei Millionen Euro pro Jahr am Ende bis zu fünf bzw. sieben Millionen verdienen können. Der Wunsch der Führung soll lauten, dass Karl vorzeitig bis 2031 unterschreibt. So sollen die Leistungen belohnt und der Spieler langfristig gebunden werden. Zwar sagte Karl kürzlich, dass er irgendwann einmal zu Real Madrid gehen wolle – doch das bleibt zunächst Zukunftsmusik …

Auch die Zukunft von Manuel Neuer wird ein Thema. Der Torwart ist nach leichtem Muskelfaserriss zum Rückrunden-Start wieder fit und soll in Wolfsburg im Tor stehen. Nach seinem 40. Geburtstag im März soll er entscheiden, ob er einen neuen Einjahresvertrag unterschreiben will.

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