Fahren Sie bloß nicht in die Masuren! Diese dämliche Formulierung hört man oft: Internetportale werben mit „heiler Natur in den Masuren“, der TUI-Reiseblog preist „die Masuren“ als „Seenparadies“, Veranstalter verkaufen Kanutouren „in den Masuren“. Alles falsch. Denn Masuren ist eine Gegend, die im Singular steht, so wie Hessen. Aber würden Sie „in die Hessen“ reisen? Eben.

Fahren Sie lieber nach Masuren. Das ist nicht nur grammatikalisch korrekt, sondern führt in eine der faszinierendsten Gegenden Polens – mit dunklen Wäldern, tausenden Seen, kilometerlangen Alleen, klappernden Störchen, bewegter Geschichte. Obendrein ist Masuren Sehnsuchtsland: Erstens, weil es als Teil des versunkenen Ostpreußens in Deutschland fast mythisch verklärt wird. Zweitens haben Millionen Bundesbürger familiäre Bindungen. Sie stammen von jenen Masuren ab, die nach 1945 flüchteten oder vertrieben wurden, weil ihre Heimat – wie alle ehemaligen deutschen Ostgebiete – den Besitzer wechselte.

Ich bin einer dieser Vertriebenen-Abkömmlinge. Und trotz der traurigen Vorgeschichte Masuren-Fan geworden. Vor 41 Jahren war ich zum ersten Mal vor Ort – und seither an die 20 Mal. Ich kann Masuren guten Gewissens als Reiseziel empfehlen. Zum Entschleunigen, zum Wandern, zum Segeln, zum Radeln, zum Waldbaden, zum Abtauchen in die Geschichte – die Gegend ist ausgesprochen vielseitig, nicht überlaufen und lohnt sich zu jeder Jahreszeit, egal, ob man Wurzeln dort hat oder nicht.

Die masurischen Wurzeln meiner Familie waren tief. Mütterlicherseits stammen meine Ahnen aus dem Dorf Garbassen, das bis 1945 direkt an der alten Ostgrenze lag, die hier über 500 Jahre lang unverändert bestanden hatte. Regelmäßig sprachen mein Opa und seine Schwestern von „Zuhause“. Sie meinten damit aber nie ihren neuen Wohnort in Westdeutschland.

„Zuhause“ blieb für sie immer ihr Heimatdorf in Masuren. Diese Beharrlichkeit machte mich neugierig. 1985, mit 20, reiste ich das erste Mal hin. Ich wollte dieses gelobte Land finden, das bei Familienfeiern stets wehmütig gepriesen wurde, erst recht nach ein paar Gläschen Bärenfang, einem ostpreußischen Honiglikör.

Masurens wunderbare Wendung zum Besseren

1985 war Polen kommunistisch, stand unter Kriegsrecht, die Läden waren leer, die Stimmung war geladen – hier die Opposition um die Solidarnosc-Bewegung, dort die moskautreuen Parteikader. Die Wunden des Kriegs waren noch überall sichtbar. Ruinen und gähnende Leere, wo früher Häuser gestanden hatten; die Tristesse nur notdürftig kaschiert von simplen Plattenbauten.

Ein Paradies war das nicht, und doch: Masuren fesselte mich. Ich verliebte mich in die Alleen, die Dörfer mit schnatternden Gänsen, sammelte Beeren im Wald und sprang in klare Seen. Sofort war mir die Landschaft vertraut. Ich fühlte mich nach Masuren hingezogen, ohne jemals dort gewesen zu sein.

Obendrein hatte ich das Glück, 1985 Tante Hilde zu treffen, eine Cousine meines Opas aus Garbassen, die auf der Flucht von der Roten Armee überrollt wurde und geblieben war. Sie sprach fließend Polnisch, aber auch ein wunderbares Ostpreußisch.

Sie zeigte mir ihre Heimat, bekochte mich und hatte einen Weg gefunden, sich zwischen den Stühlen zu arrangieren: „Nicht ich habe Deutschland verlassen, Deutschland hat mich verlassen. Aber ich konnte in der Heimat bleiben. Das war nicht vielen vergönnt.“ Dass der Angriffskrieg der Deutschen und die deutschen Verbrechen im Osten die eigentliche Ursache von Flucht und Vertreibung waren, stand für sie außer Frage.

Im Folgejahr fuhr ich wieder hin, ebenso 1989 und danach immer wieder. Gerade war ich abermals dort. Eines ist mir besonders aufgefallen: Wie sehr sich dieser Landstrich zum Positiven verändert hat. Und dass immer mehr Urlauber Masuren für sich entdecken, die keinen familiären Bezug haben. Deutsche sind weiterhin die größte ausländische Touristengruppe, doch man sieht immer mehr Autos mit niederländischen oder skandinavischen Kennzeichen.

Das liegt auch daran, dass Autofahren inzwischen ein Vergnügen ist. Statt auf holprigen Chausseen aus deutscher Zeit saust man auf nagelneuen Autobahnen und Schnellstraßen durch Ermland-Masuren. Zwar wurden für die breiten Straßen einige Alleen abgeholzt, doch abseits der Hauptachsen stehen noch immer uralte Linden und Eichen Spalier.

Regionalhauptstadt Allenstein (Olsztyn): Die wiederaufgebaute Altstadt, wo heute sogar Königsberger Marzipan produziert wird

Wichtigster Ort ist Allenstein. Die 150.000-Einwohner-Stadt liegt zwar nicht im historischen Masuren, sondern im benachbarten Ermland, aber als Woiwodschaftshauptstadt darf sie auf keiner Masurenreise fehlen. Was hat sie sich verändert seit den Achtzigern!

Die im Krieg zerstörte Altstadt: komplett wiederaufgebaut. Die Mütterchen, die früher an jeder Ecke Beeren und Pilze verkauften: verschwunden. Stattdessen Fußgängerzonen und so viele Lokale wie auf einer Piazza in Italien. Eine neue Straßenbahn surrt durch die Stadt zum Hauptbahnhof, einem modernen Glaspalast. Am Ukiel-See reihen sich Stadtstrand, Yachthäfen und noble Hotels aneinander.

Polen pflegen heute das ostpreußische Erbe

Eine Konditorei in der Altstadt ist mir besonders aufgefallen: Das „Café Moja“, das eine ostpreußische Tradition wiederbelebt hat – Königsberger Marzipan. Es wird nach alten Rezepten hergestellt und bewusst unter diesem Namen verkauft. Das ist bemerkenswert, weil die deutsche Vergangenheit Ermland-Masurens vor der Wende unisono geleugnet und verdrängt wurde. Umso erfreulicher, dass sich heute viele Polen für die Geschichte vor 1945 interessieren und das preußisch-deutsche Erbe nicht verschweigen, sondern als ihres ansehen. Und niemand hat Probleme damit, alte deutsche Ortsnamen zu verwenden.

Was für ein Unterschied zu früher, als Tante Hilde von ihren polnischen Nachbarn regelmäßig wegen ihrer Herkunft schikaniert und ihre Haustür mit Hakenkreuzen beschmiert wurde! Damals hatten viele Polen noch Angst, die Deutschen könnten zurückkehren. Heute ist das kein Thema mehr; die Oder-Neiße-Gebiete sind den Polen längst selbst zur Heimat geworden.

Das findet auch Robert Kempa, Historiker und Direktor des Tourismusbüros in Lötzen (Gizycko), Masurens wichtigstem Ferienort. „Vor allem die Jüngeren entdecken das Erbe wie ein Kolumbus für sich: alte Friedhöfe, deutsche Inschriften, die masurische Sprache.“

Durch Internet-Kurse, Radiosendungen und Übersetzungen werde Masurens fast verschwundene altpolnische Mundart wiederbelebt. „Diese Leute sind Brückenbauer. So hat Masuren nicht nur eine Vergangenheit, sondern eine Zukunft.“

Auch Touristen profitieren von der Entwicklung: Vielerorts wurden alte deutsche Gebäude zu Hotels umgewandelt. Zum Beispiel in Lötzen, wo die mittelalterliche Deutschordensburg zum „Hotel St. Bruno“ wurde, Masurens luxuriösester Spa-Herberge mit meterdicken Backsteinmauern. Oder die Pension „Stara Szkola“ am Laszmiadensee in Piasken (Piaski), ursprünglich eine preußische Dorfschule; Hausherrin Anna Horbik kocht hier jeden Tag persönlich für ihre Gäste.

Geschichte zum Anfassen: Historische ostpreußische Holzhäuser im Freilichtmuseum Hohenstein (Olsztynek)

Für historisch Interessierte ist Masuren ohnehin ein 1A-Revier. In mehreren Kreisstädten gibt es Regionalmuseen, etwa in Ortelsburg (Szczytno) und Mragowo (Sensburg). Die wechselvolle Geschichte der Gegend wird hier ziemlich objektiv dargestellt. Das Spektrum reicht von den heidnischen Pruzzen bis zur Nachkriegszeit. Vieles ist auf Englisch und manches auf Deutsch erklärt.

Großartig ist das Freilichtmuseum Hohenstein (Olsztynek). Es beherbergt Dutzende Bauernhöfe, Windmühlen, eine Dorfschule und eine hölzerne Kirche. Die Gebäude stammen aus ganz Ostpreußen, alles ist gut in Schuss und originalgetreu eingerichtet. Auch hier ist das historische Erbe keine bloße Kulisse: Das alte Wirtshaus ist heute ein zünftiges Lokal, das lokale Küche auftischt – saure Ermländische Suppe mit Klopsen oder Kartacze, die polnische Variante der ostpreußischen Kartoffelkeilchen mit Speckgrieben, die auch Tante Hilde gern für mich gekocht hat.

Mit Siegfried Lenz durch Masuren

Tante Hilde war zeitlebens ein Fan von Siegfried Lenz. Er wurde 1926 in der Kreisstadt Lyck (Elk) geboren. 2011 macht die Stadt ihn, der geschätzt wird als literarischer Vermittler zwischen Deutschen und Polen, zum Ehrenbürger.

Im städtischen Museum, das im alten Kleinbahnhof residiert, wird Lenz regelmäßig präsentiert. Das Museum pflegt auch das Erbe der Lycker Kleinbahn, die heute einen Museumszug mit Uraltwaggons auf einer 15-Kilometer-Trasse durch Wiesen und Wälder zuckeln lässt. Ein Erlebnis!

Ein Erlebnis: Fahrt in den Uralt-Waggons der Lycker Kleinbahn

Das wiederum zu Siegfried Lenz führt: Eine der berühmtesten Geschichten aus seinem 1955 erschienenen Buch „So zärtlich war Suleyken“ heißt „Eine Kleinbahn namens Popp“. „Sie war neu und braun. Stand mit ihren Rädern auf den Schienen, diese Kleinbahn, hatte drei Wagen, eine Lokomotive, sah ganz nach was aus“, schrieb Lenz, sie „kann überfahren drei Schafe auf einmal“ und fuhr „von Suleyken über Schissomir, Sybba, Borsch, Sunowken nach Striegeldorf“.

Orte und Protagonisten waren fiktiv, mit ihnen erinnerte der Autor an das untergegangene Masuren und seine Menschen: „Sie besaßen eine Seele, zu deren Eigenarten blitzhafte Schläue gehörte und schwerfällige Tücke, tapsige Zärtlichkeit und eine rührende Geduld.“

Eine Schmalspurbahn ratterte auch in das Heimatdorf meiner Vorfahren. Es war die Endstation der Treuburger Kleinbahn, die von der Kreisstadt Marggrabowa (1928 in Treuburg umgetauft) über Liebchensruh, Buttken und Mierunsken bis Garbassen fuhr. Die Orte hießen tatsächlich so, Lenz hätte sie nicht besser erfinden können. Meine Verwandten sind mit der Kleinbahn zum Markt nach Treuburg karjuckelt oder zur Kirche im Nachbardorf Mierunsken.

Hunderte Dörfer wurden ausgelöscht

Garbassen und Mierunsken habe ich mehrfach besucht, jetzt wieder. Beide Dörfer wurden im Krieg fast komplett zerstört. Die Kleinbahn wurde demontiert, die Kirche in Mierunsken ist eine zerschossene Ruine, aus der Bäume wachsen, ähnlich den überwucherten Tempeln von Angkor Wat. In Garbassen standen vom Familiengehöft bei meinem Besuch 2017 noch ein paar Mauern.

Nichts mehr übrig: Der Autor steht im Dorf Garbassen dort, wo bis 1945 der Hof seiner Vorfahren standIm Zweiten Weltkrieg zerschossen: Ruine der 1695 erbauten Kirche in Mierunsken

Heute steht dort: nichts – alles untergepflügt. Der Friedhof: eine mückenverseuchte Wildnis. Trotz langer Suche habe ich im Gestrüpp nur das Fragment eines Grabsteins gefunden. Nichts erinnert mehr an die Menschen, die auf dieser Erde jahrhundertelang gelebt, geliebt, gelacht haben. Diese komplette Auslöschung geht mir unter die Haut. Garbassen und Mierunsken sind traurige Symbole für das Grauen, das der von den Deutschen angezettelte Krieg gebracht hat.

„Insgesamt sind in der Region nach 1945 mehr als 600 Orte verschwunden“, sagt Dirk Bloch, Kartograf und Verleger, dessen Verlag Blochplan sich auf Landkarten und Stadtpläne der historischen deutschen Ostgebiete spezialisiert hat. „Fast 20 Prozent aller Dörfer in Ostpreußens Süden gibt es nicht mehr.“ Auch das gehört zur DNA Masurens.

Der Brennpunkt des Schlamassels ist nicht weit entfernt: die Wolfsschanze. In dem gigantischen Bunkerareal, versteckt im Wald, hockte Adolf Hitler mehr als 800 Tage und lenkte von hier seinen Vernichtungskrieg. In einer Baracke überlebte er am 20. Juli 1944 bedauerlicherweise das Attentat, das der Wehrmachtsoffizier Claus Schenk Graf von Stauffenberg auf ihn verübt hatte. Heute sind die gesprengten Bunker ein Gedenkort, der die Nazi-Gräuel, das Leid der Polen und das Werk der Widerstandskämpfer thematisiert. Mehrsprachige Tafeln erläutern die Geschehnisse.

Irritierend allerdings, dass das ehemalige Quartier von Hitlers Leibwächtern heute ein frisch renoviertes Hotel mit Lokal beherbergt, laut Website „ein gemütlicher Ort mit einzigartiger Atmosphäre, ideal zum Entspannen bei einer Tasse aromatischem Kaffee“. Daneben wirbt ein Plakat für Abenteuerfahrten in alten Wehrmacht-Kübelwagen. Kaum zu fassen, dass dieser Schauplatz der Weltgeschichte derart trivialisiert wird.

Grotesk: Auf dem Gelände der Wolfsschanze werden Rundfahrten in Wehrmacht-Kübelwagen angeboten

Teil dieser Geschichte war ein Widerständler um Stauffenberg, Heinrich von Lehndorff. Der Nazi-Gegner lebte nicht weit entfernt auf Schloss Steinort (Sztynort), wurde kurz nach dem gescheiterten Attentat verhaftet und gehängt. Ein Gedenkstein erinnert auf Polnisch und Deutsch an ihn.

Sein imposantes Barockschloss war eines der größten Güter Ostpreußens, verfiel nach der Wende, wird inzwischen von einer deutsch-polnischen Stiftung renoviert. Die will Steinort als „Academia Masuria“ zu einem Ort des Dialogs im Ostseeraum machen. Ob die notwendigen Millionen dafür zusammenkommen? Ungewiss.

Perfektes Revier für Wassertourismus

Vor der Haustür ist aus großen Plänen dagegen Realität geworden: Nowy Sztynort, mit 450 Liegeplätzen einer der Top-Segelhäfen Masurens. Rund um die Marina hat sich eine komplette touristische Infrastruktur entwickelt, mit Bootsverleih, Wassertaxis, Restaurants, Pension und Segelmuseum.

Steinort liegt am Mauersee, dem zweitgrößten der masurischen Seen. Die wichtigsten sind durch ein 200-Kilometer-Netz aus Flüssen und Kanälen miteinander verbunden: Urlauber können so vom Mauersee über Lötzen am Löwentinsee zum Spirdingsee segeln oder paddeln, was den Wassertourismus zu einer Lebensader Masurens gemacht hat.

Fantastisch ist die Kajakroute auf dem stillen Kruttinna-Fluss, die ein gutes Dutzend Seen quert und sich über 110 Kilometer durch Wald und Flur schlängelt. Sie zählt zu den schönsten Europas, man sollte eine Woche einplanen.

Masurens zweites touristisches Standbein ist der Natur- und Geschichtstourismus. Bestes Beispiel dafür ist Galkowen (Galkowo): Mit Holz- und Backsteinhäuschen, Bauerngärten, Storchennestern und einem Gestüt ist das abgelegene Dorf Masuren im Kleinformat, ohne Kriegswunden. Im Mittelpunkt steht, mitten im Grünen, das Anwesen „Potocki Galkowo“, ein aus mehreren historischen Häusern bestehendes Hotel, betrieben von der Familie Potocki.

Eines der besten Landhotels Masurens: „Potocki Galkowo“, hier das renovierte alte Jagdhaus, heute Restaurant und Bibliothek

Herzstück ist das historische Jagdhaus aus Steinort, das dort als Ruine abgetragen und komplett restauriert in Galkowen wiederaufgebaut wurde. Am Giebel weht die EU-Flagge, eine Seltenheit in Polen. Drinnen wird gehobene masurische Landküche mit mediterranem Einschlag serviert, von Wildschweinbraten bis Pasta mit Garnelen.

Der erste Stock war das Reich der 2026 mit 90 Jahren verstorbenen Journalistin Renate Marsch-Potocka. Sie war jahrzehntelang deutsche Korrespondentin in Warschau, heiratete den Grafen Potocki, ihr Sohn ist Besitzer von „Potocki Galkowo“. Marsch-Potocka betrieb hier einen Salon, der ihrer Freundin Marion Gräfin Dönhoff gewidmet war.

Daraus entstanden eine deutsche und eine polnische Bibliothek, die heute für die Verständigung zwischen beiden Völkern stehen. Dönhoff, gebürtige Ostpreußin und „Zeit“-Herausgeberin, war eine der wichtigsten Stimmen dieser Versöhnung. Sie schrieb einmal über ihre verlorene Heimat: „Vielleicht ist dies der höchste Grad der Liebe: zu lieben, ohne zu besitzen.“ Ich bin ganz ihrer Meinung.

Tipps und Informationen

Anreise: Durch Masuren fährt man am besten mit dem Auto, oder man reist per Zug bis Allenstein und nimmt dort einen Mietwagen.

Unterkunft: „Potocki Galkowo“, feines Landhotel mit Top-Restaurant nahe des Kruttinna-Flusses, DZ ab umgerechnet 65 Euro, galkowo.pl. „St. Bruno“, Nobelhotel mit großem Spa in der alten Ordensburg von Lötzen/Gizycko mitten in der Seenplatte, DZ ab 108 Euro, hotelstbruno.pl/de/. „Stara Szkola“, gemütliche Pension in altem Dorfschulgebäude von Piasken/Piaski nahe Lyck/Elk, DZ mit Halbpension ab 157 Euro, pensjonat-staraszkola.pl. „Tiffi Boutique Hotel“ direkt am Ukiel-See in Allenstein/Olsztyn, DZ ab 94 Euro, tiffiboutiquehotel.com/en/.

Buch- & Kartentipps: Ideal für Auto- und Radfahrer, die Polens Nordosten auf eigene Faust erkunden wollen, sind die detaillierten zweisprachigen Karten „Nord-Masuren“, „Ost-Masuren“, „Süd-Masuren“ und „Ermland/Oberland“ von Blochplan im Maßstab 1:100.000 (je 8,95 Euro, blochplan.de). Eine wunderbare literarische Masuren-Reise ist Siegfried Lenz’ „So zärtlich war Suleyken“ (Fischer-Taschenbuch, 13 Euro). Die „Gebrauchsanweisung für Masuren“ von Andreas Kossert führt fundiert durch Geschichte und Gegenwart der Region (Piper Verlag, 17 Euro).

Auskunft: Polnisches Fremdenverkehrsamt: polen.travel/de/; Ermland-Masuren: mazury.travel; Allenstein: visit.olsztyn.eu/de/; Lötzen (Masurens Segelhauptstadt): gizycko.pl

Die Teilnahme an der Reise wurde unterstützt vom Polnischen Fremdenverkehrsamt. Unsere Standards der Transparenz und journalistischen Unabhängigkeit finden Sie unter go2.as/unabhaengigkeit

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