Bergblick und Jugendstil – diese 10 Freibäder werden Sie mögen
Panoramabad Farchant: Mit Bergblick
Die Kulisse hält, was der Name Panoramabad verspricht: Die Gipfel des Wettersteingebirges mit der Zugspitze türmen sich in der Ferne auf, während man sich auf der Liegewiese sonnt oder im Becken seine Bahnen zieht. Das Wasser in dem Bad in der Nähe von Garmisch-Partenkirchen wird mittels Solarheizung auf angenehme Temperaturen gebracht, eine Rutsche gibt es auch.
Info: farchant.de
Badeschiff Berlin: Schwimmen auf der Spree
Zugegeben: Das Badeschiff ist nichts für alle, die lange Bahnen ziehen, ins Wasser springen oder rutschen wollen. Doch dafür gibt es unzählige normale Freibäder (und Seen) in und um die Hauptstadt. Wer aufs Badeschiff geht, tut das wegen der Kulisse: Schiffe fahren vorbei, in der Ferne sieht man den Fernsehturm und man schwimmt auf dem Fluss. Denn Baden in der Spree ist in Berlin verboten.
Info: arena.berlin/veranstaltungsort/badeschiff
Zschonergrundbad Dresden: Mit Sprunggrube
Kiesfilter und Pflanzen reinigen das Wasser im Zschonergrundbad, das von Schilf und Wald umgeben am Stadtrand von Dresden liegt. Natürlichkeit und Inklusion stehen im Fokus des denkmalgeschützten Bades. Ein Kräutergarten und ein Naturspielbereich mit Murmelbahn gehören zur Anlage. Lustiges Detail: Für Wasserhüpfer gibt es einen Bereich namens Sprunggrube, dort ist das Becken bis zu 3,60 Meter tief.
Info: zschonergrundbad.com
Idyllisch gelegen: Umgeben von Schilf und Wald bietet das denkmalgeschützte Naturbad eine einzigartige Atmosphäre am Stadtrand von DresdenBergbad Bückeburg: Das schönste im Norden
Ganz unbescheiden nennt die Stadt Bückeburg das Bergbad „das schönste Freibad im Norden Deutschlands“. Bei allem Lokalstolz liefern der Ausblick ins Weserbergland und der in interessanter Geometrie ins 50-Meter-Becken schräg hereinragende Sprungbereich mit dem geschwungenen 10-Meter-Turm auch gute objektive Argumente für diese These.
Info: baeder-bueckeburg.de
Felsenbad Pottenstein: 100 Jahre schon
Jugendstilmauern umgeben das Freibad, das am Fuße einer Felswand 1926 erbaut wurde. Zur besonderen Kulisse trägt auch das grünliche Wasser bei – es ist ein Naturbadeteich, das Wasser wird ohne Chemie gereinigt. Den Job übernehmen Pflanzen. Das Bad liegt bei Pottenstein zwischen Nürnberg und Bayreuth.
Info: felsenbad-pottenstein.info
Panoramabad Bonn-Rüngsdorf: Am Rhein
Die Lage am Rhein. Der Blick aufs Siebengebirge. Das Panoramabad Bonn-Rüngsdorf lockt mit landschaftlichen Reizen in seiner Umgebung – hat aber auch selbst Highlights: Der Zehnmeterturm mit seiner Ellipsenform ist nachts beleuchtet, ein Gehweg spannt sich über einen Teil des Kinderbeckens hin zu einer Plattform, von der man einen guten Blick auf die Springer vom Turm hat. Gleich hinter der Liegewiese am 50-Meter-Becken strömt Deutschlands mächtigster Fluss entlang.
Info: baeder.bonn.de/baeder/panoramabad-ruengsdorf-freibad
Vorn die Schwimmbecken, hinten der Rhein: Das Panoramabad Bonn hat eine Premium-LageNaturerlebnisbad Bingen: Mit Kieselstrand
Zwei Sprungbretter, ein Schwimmteich ohne Chlor, Holzstege und dahinter: das Rheintal und die Hügel des Taunus. Ja, auch im Naturerlebnisbad Bingen ist der große Fluss der heimliche Star. Zum Verweilen gibt es ein Sommercafé mit großer Sonnenterrasse. Der Teich ist eingerahmt von einem Kieselstrand.
Info: naturbad.rheinwelle.com
Felsenbad Landsberg: Von der Grube zum Freibad
Die alte Doppelkappelle auf einer Klippe ist weithin sichtbar. Ihr zu Füßen liegt das Felsenbad Landsberg unweit von Halle an der Saale. Porphyrgestein und viele Bäume rahmen die beiden vieleckigen Schwimmbecken ein, die einmal Gruben zum Abbau des Gesteins waren, dann aber zum Freibad umgebaut wurden. Es gibt eine 50-Meter-Bahn, Sprungturm und Kinderbereich. Und im Wasser spiegelt sich die Kapelle.
Info: stadt-landsberg.de/de/felsenbad.html
Mineralfreibad Oberes Bottwartal: FKK in den Weinbergen
50-Meter-Becken, drei große Rutschen, Sprungturm, Kinderbecken, Massageliegen, FKK-Bereich: Das Mineralfreibad Oberes Bottwartal in Oberstenfeld dürfte so ziemlich alle Bedürfnisse abdecken, die sommerliche Freibadgäste haben können. Und in den Becken schwappt tatsächlich Mineralwasser, das größtenteils mit einer Photovoltaikanlage beheizt wird. Dazu kommt als Bonus noch die idyllische Lage in den Hügeln der Weinanbauregion südöstlich von Heilbronn.
Info: freibad-oberes-bottwartal.com
Waschmühle Kaiserslautern: Einst eine Wäscherei
In diesem Badeweiher haben alle Platz: 7200 Quadratmeter Wasserfläche bietet das Freibad Waschmühle im Eselsbachtal im Norden von Kaiserslautern. Ursprünglich war dort eine Wäscherei, Anfang des 20. Jahrhunderts wurde ein Bad daraus – die „Wesch“, wie Einheimische sagen. Hingucker sind drei kleine Terrassen, die wie dicke Finger in das riesige Becken hineinragen, sowie die Jugendstil-Umkleiden.
Info: kaiserslautern.de/tourismus_freizeit_kultur/freizeit/c/048879/index.html.de
Mit seiner Wasserfläche von mehr als 7000 Quadratmetern zählt das Freibad Waschmühle zu den größten in DeutschlandHaftungsausschluss: Das Urheberrecht dieses Artikels liegt bei seinem ursprünglichen Autor. Der Zweck dieses Artikels besteht in der erneuten Veröffentlichung zu ausschließlich Informationszwecken und stellt keine Anlageberatung dar. Sollten dennoch Verstöße vorliegen, nehmen Sie bitte umgehend Kontakt mit uns auf. Korrektur Oder wir werden Maßnahmen zur Löschung ergreifen. Danke