Venezuela rechnet mit Milliarden-Investitionen in Ölsektor
Venezuela rechnet in den kommenden fünf Jahren mit Ölinvestitionen in Höhe von fast 76 Milliarden Dollar. Dies sei das Ergebnis kürzlich unterzeichneter Abkommen, teilte die amtierende Präsidentin Delcy Rodriguez am Samstag mit.
Ein bilaterales Abkommen mit den USA sehe die Errichtung von 250 neuen Bohranlagen vor. „Große Investitionen stehen bevor“, sagte sie im staatlichen Fernsehen. Das Abkommen mit den USA umfasse 17 Ölfelder und sei Teil eines größeren Pakets von 61 Vereinbarungen.
Seit dem Sturz von Präsident Nicolás Maduro im Januar öffnet das Land seinen Energiesektor wieder für ausländische Investitionen, was von der US-Regierung unter Präsident Donald Trump unterstützt wird. Die Vereinbarungen könnten dazu beitragen, die Ölförderung in Venezuela wieder anzukurbeln. Rodriguez verwies zudem auf eine Erholung der Ölförderung im westlichen Bundesstaat Zulia.
Dort sei die Produktion von 70.000 Barrel pro Tag (bpd) auf 370.000 bpd gestiegen. Über welchen Zeitraum dieser Anstieg erfolgte, sagte sie jedoch nicht. Die Ölförderung des Landes mit den größten nachgewiesenen Rohölreserven der Welt leidet seit Jahren unter mangelnden Investitionen, Problemen beim staatlichen Ölkonzern PDVSA und US-Sanktionen.
Haftungsausschluss: Das Urheberrecht dieses Artikels liegt bei seinem ursprünglichen Autor. Der Zweck dieses Artikels besteht in der erneuten Veröffentlichung zu ausschließlich Informationszwecken und stellt keine Anlageberatung dar. Sollten dennoch Verstöße vorliegen, nehmen Sie bitte umgehend Kontakt mit uns auf. Korrektur Oder wir werden Maßnahmen zur Löschung ergreifen. Danke