AfD-nahe Influencerin Naomi Seibt will mit Geldern der US-Regierung Netzwerk aufbauen
Die AfD-nahe deutsche Influencerin Naomi Seibt bereitet laut einem Bericht des Düsseldorfer „Handelsblatt“ die Gründung eines Netzwerks mit dem Titel „Freedom Alliance of the West (FAW)“ vor. Finanzieren will sie dieses demnach aus Mitteln der US-Regierung. Bei dem Vorhaben wolle sie „mit alternativen Medien und Umfrageinstituten“ zusammenarbeiten, zitierte sie die Zeitung.
Seibt war durch Social-Media-Posts gegen eine angebliche Masseneinwanderung bekannt geworden. Unterstützt wird sie unter anderem durch den Tech-Milliardär Elon Musk, was der 25-Jährigen den Beinamen „Musk-Flüsterin“ einbrachte.
Sie leugnet den menschengemachten Klimawandel und lehnt Klimaschutz demzufolge ab. In Videos wirbt sie für die AfD und weitere Organisationen der extremen Rechten. Im vergangenen Jahr beantragte sie Asyl in den USA, wo sie auch vorwiegend lebt.
Das neue Vorhaben Seibts beinhalte nach ihren Angaben unter anderem den Aufbau eines Social-Media-Senders mit der Bezeichnung „Freedom TV“ und eine Kooperation „mit europäischen Anwälten, die Meinungsfreiheitsfälle vertreten“, hieß es weiter im „Handelsblatt“.
Zur Finanzierung bewerbe sich die rechtsgerichtete Aktivistin um Geld aus einem Fonds von 4,9 Millionen Dollar. Mit diesem will die US-Regierung von Donald Trump europäische Organisationen unterstützen, die sich „gegen Zensur“ einsetzen sowie die „Folgen von Massenmigration“ behandeln.
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