Netanjahu sieht „Architekten des Massakers“ nahezu ausgeschaltet
Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu sieht das Ziel, alle Verantwortlichen für den Hamas-Angriff vom 7. Oktober 2023 zu töten, nach eigenen Angaben nahezu erreicht. „Ich habe versprochen, dass jeder einzelne Architekt des Massakers und der Geiselnahme bis zum letzten ausgeschaltet wird, und wir sind sehr nah daran, diese Mission abzuschließen“, sagte Netanjahu am Sonntag bei der wöchentlichen Kabinettssitzung.
Am Freitag hatte die israelische Armee mitgeteilt, der Kommandeur des bewaffneten Arms der Hamas, Iss al-Did al-Haddad, sei bei einem Luftangriff im Gazastreifen getötet worden. Netanjahu bezeichnete al-Haddad nun als „verabscheuungswürdigen Terroristen“.
Nach dem Angriff der Hamas auf Israel im Oktober 2023 hatten die israelische Armee und die Geheimdienste eine Militärkampagne gegen führende politische und militärische Vertreter der Hamas im Gazastreifen und in der Region begonnen.
Das israelische Militär tötete unter anderem Jahja Sinwar, der als einer der wichtigsten Drahtzieher des Angriffs vom 7. Oktober galt. Auch der langjährige Kommandeur des bewaffneten Hamas-Arms, Mohammed Deif, wurde im Krieg getötet, der frühere politische Hamas-Chef Ismail Hanija während eines Aufenthalts im Iran.
Israel kontrolliert 60 Prozent des Gazastreifens
Netanjahu bekräftigte am Sonntag zudem, israelische Streitkräfte kontrollierten derzeit 60 Prozent des Gazastreifens. Nach Inkrafttreten der von den USA vermittelten Waffenruhe zwischen Israel und der Hamas zogen sich die israelischen Truppen hinter die sogenannte Gelbe Linie zurück. Somit kontrollieren sie weiterhin mehr als 50 Prozent des Palästinensergebiets.
„Wir haben die Hamas im Griff“, sagte Netanjahu. Ziel sei es sicherzustellen, dass der Gazastreifen „nie wieder eine Bedrohung für Israel“ darstelle. Bei dem Hamas-Angriff vom 7. Oktober wurden israelischen Angaben zufolge 1221 Menschen getötet.
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