Vermisster US-Soldat tot aus Atlantik geborgen
Die sterblichen Überreste eines in Marokko vermissten 27-jährigen US-Soldaten sind aus dem Atlantik geborgen worden. Das teilte das US-Militär am Sonntag mit. Nach einem zweiten vermissten Soldaten werde weiter gesucht. Die beiden wurden am 2. Mai als vermisst gemeldet, nachdem sie während einer Wanderung im Rahmen einer Militärübung von einer Klippe gestürzt waren.
Sie waren gegen 21 Uhr in der Nähe des Cap-Draa-Übungsgebiets außerhalb von Tan-Tan verschwunden, einer Region mit Gebirgen, Wüste und Halbwüstenebenen, wie das marokkanische Militär mitteilte.
Ihr Verschwinden löste eine Such- und Rettungsoperation mit mehr als 600 Einsatzkräften aus den USA, Marokko und weiteren Partnerstaaten aus. Dabei wurden Fregatten, Schiffe, Hubschrauber und Drohnen eingesetzt.
Ein marokkanisches Militärsuchteam habe einen der zwei Soldaten am Samstagmorgen im Wasser nahe der Küste, etwa 1,6 Kilometer von dem Unfallort entfernt gefunden, teilte das US-Militär mit.
Die Militärübung „African Lion 26“ ist eine von den USA geführte Übung, die im April in vier Ländern gestartet wurde – Marokko, Tunesien, Ghana und Senegal – mit mehr als 7.000 Soldaten aus über 30 Nationen. Seit 2004 ist sie die größte gemeinsame Militärübung der USA in Afrika.
Im Jahr 2012 wurden zwei US-Marines getötet und zwei weitere verletzt, als ein Hubschrauber im Rahmen der Übungen in der südmarokkanischen Stadt Agadir abstürzte.
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