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Melania Trump ist sauer auf Late-Night-Talker Jimmy Kimmel. Der hatte Scherze über das Attentat gemacht. Nun greift sie zu drastischen Worten.

Melania Trump setzt sich gegen Late-Night-Moderator Jimmy Kimmel zur Wehr. Die First Lady machte ihrem Ärger über ihn in einem Post auf X Luft. Sie schreibt: „Kimmels hasserfüllte und gewaltverherrlichende Rhetorik soll unser Land spalten. Sein Monolog über meine Familie ist keine Comedy – seine Worte sind ätzend und vertiefen die politische Krankheit in Amerika.“ Und fordert dann seine Absetzung: „Menschen wie Kimmel sollten nicht die Möglichkeit haben, jeden Abend in unsere Wohnzimmer zu kommen, um Hass zu verbreiten.“

Die First Lady nennt Kimmel in ihrem Statement einen „Feigling“, der sich hinter seinem Sender ABC verstecke. Aber nun sei es genug, ABC müsse handeln. Sie schreibt: „Wie oft wird die ABC‑Führung Kimmels abscheuliches Verhalten noch auf Kosten unserer Gemeinschaft dulden?“ Ihr Ehemann, Präsident Donald Trump, stellte später ebenfalls einen eigenen Post mit der Forderung nach Absetzung der Kimmel-Show online.

Melania Trump hatte mit Pressekonferenz zu Epstein Spekulationen ausgelöst.

Offensichtlich ist die First Lady verärgert über einen Witz, den der Moderator zwei Tage vor dem Attentatsversuch vom Wochenende gemacht hat. Kimmel, der schon länger im Clinch liegt mit den Trumps, hatte mit Blick auf das „White House Correspondents Dinner“ gesagt: „Natürlich wird unsere First Lady Melania da sein.“ Er nannte sie dann „hübsch“ und fügte an sie gerichtet an: „Frau Trump, Sie haben das Strahlen einer werdenden Witwe.“ Außerdem machte er Witze über Donald Trumps Alter und Gesundheit.

Donald Trump nannte Kimmels Witze „wirklich schockierend“ und „etwas vollkommen Inakzeptables“. Er schloss seinen Post mit: „Jimmy Kimmel sollte sofort gefeuert werden von Disney und ABC.“ Auch die Sprecherin des Weißen Hauses, Karoline Leavitt, nahm Stellung zu den Passagen aus Kimmels Sendung: „Diese Art von Rhetorik über den Präsidenten, die First Lady und seine Unterstützer ist völlig gestört.“ Es sei nicht zu fassen, dass es Amerikaner gäbe, die sich das Abend für Abend anschauen würden.

Jimmy Kimmel und sein Sender ABC haben sich bislang nicht geäußert zu den Vorwürfen. Präsident Trump ist selbst dafür bekannt, bösartige Äußerungen aller Art zu tätigen. Zuletzt hatte er sich öffentlich über den Tod von Sonderermittler Robert S. Mueller gefreut und auf seinem sozialen Netzwerk geschrieben: „Gut, ich bin froh, dass er tot ist.“ Im vergangenen September war Jimmy Kimmels-Show für mehrere Wochen nicht gesendet worden, über Kritik an seinem Umgang mit der Ermordung des rechtskonservativen Aktivisten Charlie Kirk. Auch damals hatte Trump Druck auf den Sender ABC ausgeübt. Er lobte die zeitweilige Absetzung als eine „großartige Nachricht für die USA.“

In seiner Show am Donnerstag hatte Kimmel außerdem darüber fantasiert, wie der Sexualverbrecher Jeffrey Epstein Melania Trump ihrem späteren Ehemann Donald Trump vorgestellt habe. Melania Trump hatte selbst mit einer Pressekonferenz für Aufsehen gesorgt, in der sie darauf bestand, Epstein habe sie Donald Trump nicht vorgestellt. Trump hatte später gesagt, seine Frau habe die Spekulationen „sehr beleidigend empfunden.“ Nach dem Attentat am Samstag erklärte der Präsident, die Ereignisse seien für Melania „ein sehr traumatisches Erlebnis“ gewesen.  
 

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