Im Süden Russlands haben die Behörden eine Deutsche wegen einer selbstgebauten Bombe in ihrem Rucksack festgenommen.

Die Festnahme der 1969 geborenen Frau sei in der Kaukasusstadt Pjatigorsk erfolgte, nachdem in ihrer Tasche ein improvisierter Sprengsatz gefunden wurde, berichteten Staatsmedien am Montag unter Berufung auf den Inlandsgeheimdienst FSB.

Die Frau sei von einem Bürger eines zentralasiatischen Landes in ein von der Ukraine geplantes Komplott hineingezogen worden, bei dem eine „Einrichtung der Sicherheitsbehörden“ im Süden Russlands in die Luft gesprengt werden sollte. Ob es sich dabei um eine Polizeistation handelte, wurde aus dem Interfax-Bericht nicht deutlich.

Nach FSG-Angaben wurde auch der Zentralasiate festgenommen. Die Bombe sei durch „Mittel der elektronischen Kampfführung“ entdeckt und blockiert worden; der Anschlag sei demnach bewusst für die Morgenstunden geplant gewesen, um möglichst viele Mitarbeiter der Sicherheitsbehörden zu treffen.

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