„Daran führt kein Weg vorbei“ – Späterer Renteneintritt laut Frei obligatorisch
Bei einer höheren Lebenserwartung ist aus Sicht von Kanzleramtsminister Thorsten Frei (CDU) ein späterer Renteneintritt obligatorisch. Bei der geplanten Rentenreform müsse man „an ganz vielen Stellschrauben drehen“. „Aus meiner Sicht ist dabei auch eine Selbstverständlichkeit, dass sich die Lebensarbeitszeit ein Stück weit an der durchschnittlichen Lebenserwartung orientieren muss“, sagte Frei der „Augsburger Allgemeinen“.
Wenn die Lebenserwartung steigt, muss davon auch ein gewisser Anteil Mehrarbeit sein. „Daran führt meines Erachtens kein Weg vorbei. Denn es wäre illusorisch zu glauben, wir könnten in Wohlstand leben und müssten dafür nicht arbeiten“, sagte der CDU-Politiker.
Renteneintritt steigt derzeit auf 67 Jahre
Das früher bei 65 Jahren liegende Renteneintrittsalter wird seit 2012 schrittweise angehoben und soll nach aktuellem Stand 2031 bei 67 Jahren liegen. Diese Altersgrenze gilt für alle, die 1964 oder später geboren wurden. Ein vorgezogener Rentenstart ist möglich, wenn Abschläge hingenommen werden. Zudem gibt es Ausnahmen etwa für besonders langjährig Versicherte und für Schwerbehinderte.
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