• Gegen Frankreich und Italien durchgesetzt
  • Nasa plant Mond-Landung 2028

Deutschland wird nach den Worten von Bundesforschungsministerin Dorothee Bär den ersten europäischen Astronauten zum Mond schicken. In Verhandlungen mit der Europäischen Weltraumorganisation ESA habe sich die Bundesrepublik gegen Ansprüche aus Frankreich und Italien durchgesetzt, sagte die CSU-Politikerin im Podcast des Nachrichtenmagazins "Politico". Offen sei, ob der Astronaut Alexander Gerst oder sein Kollege Matthias Maurer die Mission fliegen werde.

Gegen Frankreich und Italien durchgesetzt

"Uns ist es gelungen, dass der erste Europäer, der zum Mond fliegen wird, ein Deutscher sein wird", sagte Bär. In den Verhandlungen mit der ESA sei dies "wirklich eine harte Arbeit" gewesen, weil Frankreich und Italien auch Anspruch erhoben hätten. Mit Blick auf den Zeitplan für eine solche Mondmission erklärte die Ministerin, derzeit erscheine das Jahr 2028 realistisch. 

Nasa plant Mond-Landung für 2028

Die US-Raumfahrtbehörde Nasa strebt für das Jahr 2028 erstmals seit mehr als einem halben Jahrhundert wieder eine bemannte Landung auf dem Mond an. Zuletzt waren US-Astronauten 1972 mit Apollo 17 auf dem Erdtrabanten gelandet. Kürzlich hatten drei US-Astronauten und ein kanadischer Raumfahrer in Vorbereitung der bemannten Mond-Mission erfolgreich den Erdtrabanten umrundet.

AFP (dni)

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