Aus Angst vor Trump? Präsidentensohn Hunter Biden hat die USA wohl verlassen
Drogen, Bestechung, Affären, illegale Waffen, uneheliches Kind – Hunter Biden hat in den vergangenen Jahren fast keinen Skandal ausgelassen. Bevor sein Vater, US-Präsident Joe Biden, aus dem Amt schied, gewährte er ihm noch Straffreiheit. Die Begnadigung umfasst alle Bundesstraftaten im Zeitraum von 2014 bis 1. Dezember 2024, einschließlich der Verfahren wegen Waffenverstoßes und Steuerdelikten. Joe Biden begründete den Schritt damit, dass sein Sohn aus politischen Gründen „herausgepickt“ und ungerecht hart verfolgt worden sei. Trotzdem scheint sich Hunter Biden nicht sicher zu sein, dass der Zorn von Donald Trump ihn nicht doch noch treffen könnte.
Denn nun hat der Präsidentensohn wohl die USA verlassen. Zumindest schreibt das sein Anwalt in einer Eingabe an ein Gericht, die der stern eingesehen hat. In dem 14-seitigen Dokument vom 6. April heißt es zu unbezahlten Anwaltsgebühren: „Herr Biden lebt im Ausland.“ Auf Nachfrage des amerikanischen People-Magazins lehnte Anwalt Barry Coburn eine Auskunft zu weiteren Details ab.
Hunter Biden wäre für einen Käfigkampf mit den Trump-Söhnen bereit
Wo Hunter Biden inzwischen lebt, ist nicht eindeutig bekannt. Der 56-Jährige hatte aber im November in einem Podcast gesagt, dass er seine Zeit zwischen seinem Heimatland USA und Südafrika aufteile. Seine Ehefrau Melissa Cohen Biden stammt aus Südafrika. Das Paar hatte nach der Hochzeit 2019 zunächst in Kalifornien gelebt.
Biden Jr. hatte in einem Interview vor einiger Zeit schon über das Heimatland seiner Frau geschwärmt. Er sagt: „Wenn all der persönliche und politische Kram in ein paar Monaten erledigt ist, dann habe ich immer versprochen, dass wir dort mehr Zeit verbringen werden.“ In dem südafrikanischen Podcast „Wide Awake“ erklärt er: „Ich habe mich schwer verliebt in Kapstadt. Ihr wisst gar nicht, wie gut ihr es hier habt. Es ist die hübscheste Stadt der Welt.“ Außerdem ist das Haus der Bidens, das sie im kalifornischen Malibu gemietet hatten und in dem sie gelebt haben, vergangenes Jahr abgebrannt. Sie könnten dahin nicht mehr zurückkehren, so Hunter Biden.
Präsident Donald Trump hat dem Biden-Sprössling im vergangenen Jahr den Personenschutz des Secret Services entzogen. Der steht Kindern ehemaliger US-Präsidenten eigentlich zu. Damals wurde der Schritt begründet, mit einem Foto aus Südafrika von Hunter Biden. Die Trump-Regierung wirft dem Land Genozid an den weißen Farmern vor.
In einer vom Weißen Haus veröffentlichten Liste über Trumps angebliche Erfolge mit dem Titel „365 Siege“ heißt es unter Punkt 243: „Habe dem berüchtigten Crack-Junkie und Betrüger Hunter Biden seinen steuerfinanzierten Secret-Service Schutz entzogen.“ Hunter Biden hat sich in den vergangenen 15 Monaten wiederholt kritisch gegen Präsident Trump geäußert. Seit ein paar Tagen gibt es erneut Gerüchte, er könne gegen einen der Trump-Söhne in einem Käfigkampf zum 250. Geburtstag der USA antreten. Er sei zu „100 Prozent“ bereit, so Biden in einer Videobotschaft auf X. Melania Trump hatte im vergangenen Jahr gedroht, Hunter auf eine Milliarde Dollar zu verklagen. Der hatte behauptet, der verstorbene Sexualverbrecher Jeffrey Epstein habe sie dem heutigen Präsidenten Trump vorgestellt.
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