JD Vance und die US-Regierung wollten unbedingt, dass ihr Verbündeter Viktor Orbán in Ungarn gewinnt. Nun äußerte sich der amerikanische Vizepräsident zur Niederlage.

US-Vizepräsident JD Vance war extra in den Tagen vor der Wahl noch nach Ungarn gereist – und hoffte, so, dem Amtsinhaber Viktor Orbán den entscheidenden Push zum Sieg zu geben. Am Ende verlor der Ungar krachend. Nun äußert sich Vance zum ersten Mal nach dem Wahlausgang. Und zeigte sich enttäuscht über die Niederlage des rechtsnationalistischen Regierungschefs Viktor Orbán bei der Parlamentswahl in Ungarn. „Ich bin traurig, dass er verloren hat“, sagte Vance am Montag (Ortszeit) dem US-Sender Fox News. „Wir werden, da bin ich sicher, sehr gut mit dem nächsten ungarischen Regierungschef zusammenarbeiten“, fügte Vance mit Blick auf den Wahlsieger Péter Magyar hinzu.

JD Vance wollte, dass Viktor Orbán die Wahl gewinnt

Orbán hatte im Wahlkampf massive Unterstützung aus Washington bekommen. Die US-Regierung bemühte sich, um Wahlwerbung für den Verbündeten von Präsident Donald Trump zu machen. Trotzdem verlor Orbáns Fidesz-Partei die Parlamentswahl am Sonntag. Stattdessen konnte Magyars konservative Tisza-Partei 53 Prozent der Stimmen auf sich vereinen. Damit errang sie 138 Mandate im 199 Sitze zählenden Parlament in Budapest. Orbáns Fidesz-Partei kam mit 38 Prozent der Stimmen auf 55 Sitze. Damit eroberte Tisza im Parlament sogar die wichtige Zweidrittelmehrheit.

Wahlsieger Magyar kündigte am Montag in Budapest den Beginn einer neuen Zeitrechnung an. „Wir werden alles in unserer Macht Stehende tun, um sicherzustellen, dass jetzt tatsächlich eine neue Ära beginnt“, sagte er. Unter anderem erklärte Magyar, er wolle das Mandat des Regierungschefs auf zwei Amtszeiten begrenzen, also „insgesamt acht Jahre“. Orbán hatte doppelt so lange an der Spitze des osteuropäischen Landes gestanden.
 

AFP Akr
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