Die Spritpreise sinken noch immer nicht in Deutschland. Trotz Waffenruhe. Nun will Bundeskanzler Merz wohl zu anderen Mitteln greifen, um für Entlastung zu sorgen.

Auch nach der vorläufigen Einigung auf eine zweiwöchige Waffenruhe zwischen den USA und dem Iran sind die Spritpreise in Deutschland immer noch hoch. Nun soll, so ein Medienbericht, Bundeskanzler Friedrich Merz offen für eine spürbare Anhebung der Pendlerpauschale sein. Aktuell ist eine Erhöhung der Pendlerpauschale von derzeit 38 Cent auf bis zu 45 Cent je Kilometer im Gespräch, wie die „Bild“-Zeitung unter Berufung auf Kanzleramtskreise berichtet. Die Entlastung werde im kommenden Jahr im Rahmen der Steuererklärungen bei den Bürgern ankommen.

Außerdem sei Merz „Bild“ zufolge dafür, die Stromsteuer für alle zu senken. Eine Entscheidung darüber könnte bereits am Sonntag beim Treffen des Koalitionsausschusses fallen, hieß es. Festhalten will der Bundeskanzler dagegen an der jüngst eingeführten Benzinpreisregel.

Merz reagiert damit auf nicht sinkende Spritpreise

Die Tankstellen dürfen seit vergangenem Mittwoch die Spritpreise nur noch einmal am Tag anheben. Dieses sogenannte Österreich-Modell war zentraler Bestandteil eines ersten Maßnahmenpakets der Bundesregierung in der Energiekrise. Das Preisniveau stieg seitdem jedoch weiter. Der Ölpreis war infolge der Ankündigung einer Feuerpause zwischen den USA und dem Iran in der Nacht zum Mittwoch deutlich gesunken. An den deutschen Tankstellen spiegelte sich das zunächst jedoch nicht wider.

AFP akr
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