An markigen Worten, was dem Iran alles drohe, mangelt es US-Präsident Donald Trump nicht. Jetzt läuft sein Ultimatum ab. Das ist seine Forderung an die Führung in Teheran.

Donald Trump hat die Rhetorik weiter verschärft: In der Nacht zum Dienstag (deutscher Zeit) warnte er auf seiner Plattform Truth Social, eine „ganze Zivilisation“ werde untergehen. Der US-Präsident droht dem Regime in Teheran – und der iranischen Bevölkerung – seit Tagen unentwegt mit massiven Angriffen, sollten seine Bedingungen nicht erfüllt werden.

Das fordert Donald Trump von der iranischen Regierung

Sein Ultimatum hatte Trump bereits am Sonntag gestellt. Die Frist läuft in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch um 2 Uhr (MESZ) ab. Bis dahin soll die iranische Führung seine Forderungen erfüllen. Andernfalls, so drohte der 79-jährige Republikaner, werde sie „in der Hölle leben“. Seine Tirade rief ein teils entsetztes Echo hervor.

Konkret verlangt Trump die Öffnung der Straße von Hormus – der für den internationalen Öl- und Gashandel zentralen Wasserstraße. Er schreibt wörtlich: „Öffnet die verdammte Straße, ihr verrückten Bastarde.“ 

Seit Beginn der israelischen und amerikanischen Angriffe auf den Iran hat Teheran die Route de facto geschlossen. Seither ist der Verkehr von Tankern und Frachtschiffen nahezu zum Erliegen gekommen. Die Folge: steigende Energiepreise weltweit, die zunehmend auch die US-Wirtschaft belasten.

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Darüber hinaus spricht Trump regelmäßig von einem möglichen „Deal“ mit Teheran, ohne jedoch Details zu nennen.

Zu Beginn des Krieges galt in Washington und Jerusalem ein „Regime Change“ in Teheran zeitweise als zentrales Kriegsziel. Bis zuletzt war davon jedoch kaum noch die Rede, in seiner jüngsten Drohung greift Trump die Regimefrage nun aber wieder auf: „47 Jahre der Erpressung, Korruption und des Todes werden endlich enden“, schreibt er.

mit Material der Nachrichtenagenturen DPA, AFP und Reuters / wue
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