Der frühere Bundespostminister Christian Schwarz-Schilling ist tot. Das teilte die hessische CDU am Dienstag mit. Schwarz-Schilling wurde 95 Jahre alt. Schwarz-Schilling war von 1982 bis 1992 Bundesminister für Post und Fernmeldewesen im Kabinett von Bundeskanzler Helmut Kohl, später war er Hoher Repräsentant für Bosnien und Herzegowina.

„Als langjähriger Bundestagsabgeordneter und Bundesminister für Post und Telekommunikation hat er die Modernisierung unseres Landes entscheidend geprägt und wichtige Weichen für die Zukunft gestellt“, heißt es in einem Facebook-Beitrag der CDU Hessen. „Sein Einsatz für Frieden, Freiheit und Verständigung – besonders auf dem Balkan – bleibt unvergessen.“

Schwarz-Schillings politische Karriere begann in Hessen, wo er 1966 in den Landtag gewählt wurde. Zehn Jahre später wechselte er in den Bundestag, dessen Mitglied er bis 2002 blieb. Kanzler Helmut Kohl (CDU) machte ihn dann 1982 zum Minister. In dieser Funktion war Schwarz-Schilling unter anderem für die Trennung von Post, Postbank und Telekom verantwortlich. Zudem forcierte er die Einführung des Kabelfernsehens.

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