Neue Diskussion: Wie gesund ist Donald Trump?
Donald Trump ist 79 Jahre alt – ein alter Mann also. Nach seiner Rede an die Nation am Mittwoch war der US-Präsident tagelang nicht in der Öffentlichkeit gesehen worden. Als er dann auch noch nicht am traditionellen Ostergottesdienst teilnahm, kamen schnell Gerüchte über seine Gesundheit auf. In sozialen Medien wurde gar über einen Aufenthalt im Militärkrankenhaus Walter Reed spekuliert. Anwohner hatten berichtet, sie hätten im Umfeld eine vermehrte Aktivität von Krankenwagen bemerkt. Außerdem wollen einige eine ungewöhnliche Wagenkolonne gesehen haben.
Weil die Spekulationen über Trumps Gesundheit kein Ende nahmen, sah sich sogar das Weiße Haus genötigt, Stellung zu beziehen. Zunächst geschah das in Form eines Fotos vom Garten vor dem Oval Office. Dort stand ein Marine, der an dieser Stelle immer Wache hält, wenn der Präsident im Büro arbeitet. Später folgte eine Stellungnahme, in der man darauf verwies, dass niemals ein Präsident in der US-Geschichte mehr gearbeitet habe, als Trump. Alles andere seien „Verschwörungstheorien“ von „verrückten Liberals“.
Donald Trump sieht man sein Alter inzwischen deutlich an
Die Sorge um Trumps Gesundheitszustand begleitet ihn schon länger. Nach einigen Stolperern, wirren Reden und jetzt seiner tagelangen Abwesenheit, haben sie sich mal wieder intensiviert. Wie gesund ein US-Präsident ist, ist für die Öffentlichkeit nur schwer herauszufinden. Bei Biden war es zum Beispiel seinem Umfeld gelungen, seinen schlechten geistigen Zustand über Monate geheim zu halten. Bisher war es Trump und seinem Umfeld gut gelungen, Diskussionen über seine körperliche und geistige Verfassung recht schnell zu beenden.
Dieses Mal brauchte es mehrere Anläufe. Das liegt vermutlich auch daran, dass man ihm sein Alter inzwischen recht deutlich ansieht. Als am Ostersonntag ein erstes Foto von ihm nach einer Golfrunde in Virginia erschien, wirkte er erschöpft. Der Oberkörper war nach vorn gebeugt, die Schultern hingen tief. Trump leidet schon länger an Übergewicht. Körperliche Aktivitäten – jenseits von Golf – lehnt er ab. Er ist überzeugt, der Körper funktioniere wie eine Batterie. Ihm stünde nur eine begrenzte Menge an Energie zur Verfügung. Und Sport würde die nur unnötig verbrauchen.
Seit Monaten geistern Bilder durch die Medien von seinen Händen. Darauf sind immer wieder große blaue Flecken zu sehen, die mit Make-up dick überpinselt waren. Die offizielle Erklärung des Weißen Hauses: Trump hat zu viele Hände geschüttelt. In einem Interview gab der Präsident kürzlich zu, den Wirkstoff ASS zur Blutverdünnung überdurchschnittlich hoch dosiert regelmäßig einzunehmen. Viel diskutiert werden auch seine „Cankles“. Die Wortbildung aus „calves“ (Waden) und „ankles“ (Knöcheln) beschreibt seine dick geschwollenen Beine, bei denen die Knöchel nicht mehr zu erkennen sind. Auf Bildern des sitzenden Präsidenten quollen seine Füße seitlich aus den Schuhen.
Hinter der Schwellung steckt, so gab das Weiße Haus später bekannt, eine Insuffizienz der Venen. Also eine chronische Krankheit, bei der das Blut nicht mehr wirkungsvoll aus den Beinen zum Herz zurücktransportiert wird. Es kommt zu einem Blutstau in den unteren Extremitäten. Eine Krankheit, die ab dem Alter von 70 Jahren weitverbreitet ist.
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