Mit 57,1 Prozent der Stimmen ist der amtierende Bürgermeister der Gemeinde Philippsreut im Bayerischen Wald (Landkreis Freyung-Grafenau) wiedergewählt worden – und das, obwohl Helmut Knaus (Bayernpartei/Freie Wähler) nicht mehr angetreten ist. Jedoch haben nach vorläufigem Ergebnis 216 Wähler seinen Namen auf den Stimmzettel geschrieben.

In der Gemeinde gibt es 521 Wahlberechtigte, die Wahlbeteiligung lag bei 79,7 Prozent.

Der „Süddeutschen Zeitung“ hatte der 64-Jährige im Februar gesagt: „Ich möchte jetzt in Rente gehen.“ Er wolle sein Haus endlich fertig bauen, sich um seine Gastwirtschaft kümmern. Den Beschluss zum Aufhören habe er schon vor zwei Jahren gefasst. Doch seither kommen immer wieder Bürger auf ihn zu, die gerne hätten, dass er noch einmal sechs Jahre dranhängte.

Knaus ist seit 2014 im Amt. Damals setzte er sich überraschend gegen den Kandidaten der CSU durch, die davor 44 Jahre lang im Rathaus regiert hatte, und gewann mit neun Stimmen Vorsprung. Bei seiner Wiederwahl 2020 kam er auf 78,2 Prozent der Stimmen.

Bei der diesjährigen Wahl gab es laut der lokalen Nachrichtenseite „PNP.de“ in der Gemeinde Philippsreut keinen Bürgermeisterkandidaten. Im Vorfeld der Wahl hatte sich Knaus nicht festlegen wollen, ob er das Amt des Bürgermeisters im Falle seiner Wiederwahl antreten würde.

Nach seinem Wahlsieg sagte Knaus gegenüber „PNP.de“, er werde die Wahl annehmen. Auch habe er mit seiner Wiederwahl gerechnet, „aber nicht mit der absoluten Mehrheit“.

Haftungsausschluss: Das Urheberrecht dieses Artikels liegt bei seinem ursprünglichen Autor. Der Zweck dieses Artikels besteht in der erneuten Veröffentlichung zu ausschließlich Informationszwecken und stellt keine Anlageberatung dar. Sollten dennoch Verstöße vorliegen, nehmen Sie bitte umgehend Kontakt mit uns auf. Korrektur Oder wir werden Maßnahmen zur Löschung ergreifen. Danke