Kopf-an-Kopf-Rennen um Nachfolge von Kretschmann erwartet
Inhalt des Artikels:
- Letzte Umfragen: Grüne nach Aufholjagd gleichauf mit CDU
- AfD dritte Kraft – SPD droht Absturz
- Wahlkampf von Themen Wirtschaft, Bildung und Sicherheit geprägt
Bei der Landtagswahl in Baden-Württemberg heute wird ein knapper Ausgang erwartet. Rund 7,7 Millionen Menschen im Südwesten sind zur Wahl berechtigt. Zum ersten Mal sind auch 16- und 17-Jährige dabei.
Am frühen Nachmittag zeichnete sich eine hohe Wahlbeteiligung ab. Bis 14 Uhr gaben 41,34 Prozent der Wahlberechtigten in den Stimmlokalen ihre Stimme ab, wie die Landeswahlleiterin mitteilte.
Letzte Umfragen: Grüne nach Aufholjagd gleichauf mit CDU
In Vorwahlumfragen lagen die Regierungsparteien Grüne und CDU durch eine spektakuläre Aufholjagd der Grünen zuletzt beinahe gleichauf. Beide Parteien wollen die Koalition auch fortführen. Damit ist die Landtagswahl diesmal vor allem eine Abstimmung um den neuen Regierungschef.
Für die CDU will Landeschef Manuel Hagel Nachfolger des nach drei Amtszeiten scheidenden grünen Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann werden. Der 37-Jährige duelliert sich mit dem Grünen-Spitzenkandidaten Cem Özdemir. Der 60-Jährige warb im Wahlkampf vor allem mit seiner langjährigen politischen Erfahrung in der Bundespolitik.
AfD dritte Kraft – SPD droht Absturz
Drittstärkste Kraft könnte die AfD von Spitzenkandidat Markus Frohnmaier werden. Sie hat aber keine Aussicht auf eine Regierungsbeteiligung, weil alle anderen Parteien eine Zusammenarbeit ausschließen.
Der SPD droht Umfragen zufolge ein historisch schlechtes Ergebnis. Linkspartei und FDP könnten knapp in den baden-württembergischen Landtag einziehen.
Wahlkampf von Themen Wirtschaft, Bildung und Sicherheit geprägt
Zentrales Thema im Wahlkampf war angesichts des Strukturwandels in der Automobilindustrie die Sicherung von Arbeitsplätzen und die Förderung von Forschung und Innovation. Weiteres großes Thema sind Erziehung und Bildung – vor allem der Lehrermangel sowie der Ausbau der Kita-Plätze. Im Bereich Innere Sicherheit setzt die CDU auf eine "härtere Gangart" als die Grünen, die stärker auf Migration und Integration setzen.
dpa (ans)
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