Mindestens 80 Tote nach Untergang von Fregatte "IRIS Dana"
Beim Beschuss eines iranischen Kriegsschiffes im Indischen Ozean sind nach Angaben Sri Lankas mindestens 80 Besatzungsmitglieder getötet worden. Die Leichen seien nach dem Untergang des Schiffes geborgen worden, sagte der stellvertretende Außenminister Arun Hemachandra dem einheimischen Sender Ada Derana. Dutzende Crewmitglieder wurden zudem zunächst noch vermisst.
Die sri-lankische Regierung hatte zuvor von mindestens 180 Personen an Bord des iranischen Schiffes „IRIS Dana“ gesprochen. Von ihnen seien 32 bei einem gemeinsamen Bergungseinsatz der sri-lankischen Marine und der Luftwaffe vor der Südwestküste des Landes gerettet worden. Das Schiff war demnach in internationalen Gewässern unterwegs.
Fregatte „IRIS Dana“ auf dem Rückweg in den Iran
Das Schiff befand sich laut Hemachandra von Indien auf der Rückfahrt in den Iran. In Indien hatte es an einer Flottenschau teilgenommen.
US-Verteidigungsminister Pete Hegseth sagte vor Journalisten in Washington, das US-Militär habe ein iranisches Kriegsschiff im Indischen Ozean mit einem Torpedo versenkt. Er ließ es zunächst im Unklaren, um welches Schiff es sich genau handelte.
Die sri-lankische Zeitung „Daily Mirror“ hatte zuvor unter Berufung auf einheimische Militärvertreter berichtet, die „IRIS Dana“ der iranischen Marine sei von einem U-Boot angegriffen worden. Die Militärführung hatte dies zunächst nicht bestätigt. „Unsere Aufmerksamkeit galt dem Such- und Rettungsaktion“, wurde der Sprecher des Marinekommandos von lokalen Medien zitiert. Das Schiff hatte den Berichten zufolge Seenotsignale abgesetzt.
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DPA tkr- Dena
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