• Es gibt Warnungen vor möglichen Terroraktionen in Europa, Experten sagen etwa, es gebe Schläferzellen.
  • Das Risiko durch das iranische Regime ist gestiegen, die Nachrichtendienste arbeiten intensiv, der Polizeischutz besonders vor amerikanischen und israelisachen Einrichtungen wurde erhöht.
  • Thüringens Innenminister Maier warnt vor Sabotageversuchen, verweist aber auf gute Vorbereitung und enge Abstimmung in Deutschland.

Der Vorsitzende des Parlamentarischen Kontrollgremiums, Marc Henrichmann, hat angesichts der Lage im Iran vor Terroraktionen in Europa gewarnt. Der CDU-Politiker sagte dem MDR, der Iran sei ein "klassisches Terrorregime". Als Beispiel verwies er auf die vom Iran unterstützte Hisbollah-Miliz sowie auf weit verbreitete Schläferzellen, die auch in Europa unterwegs seien.

Polizeipräsenz vor israelischen und amerikanischen Einrichtungen massiv erhöht

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Iran-KonfliktHenrichmann: "Der Iran ist ein klassisches Terrorregime"

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Marc Henrichmann vom Parlamentarischen Kontrollgremium: "Der Iran ist ein klassisches Terrorregime". Für die Führung des Irans gehe es jetzt ums Überleben. Dadurch würden Terroraktionen in Europa wahrscheinlicher.

MDR FERNSEHENDi03.03.202615:33Uhr00:46 min

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Henrichmann erklärte, die Führung im Iran kämpfe ums Überleben. Je schwieriger es für sie werde, desto größer sei das Risiko für terroristische Aktionen auch in Europa. Die Nachrichtendienste leisteten aber gerade großartige Arbeit. Die Vorfeldaufklärung sei in der aktuellen Situation enorm wichtig.

Die Bedrohung werde ernstgenommen. Gerade vor jüdischen, israelischen und amerikanischen Einrichtungen sei die Polizeipräsenz massiv erhöht worden.

"Regime in Teheran will Unsicherheit und Unruhe stiften"

Auch Thüringens Innenminister Georg Maier betonte, das Regime in Teheran stehe mit dem Rücken zur Wand. Der SPD-Politiker sagte dem MDR, es gebe keine konkrete Gefahr für Deutschland, aber man müsse auf alles vorbereitet sein. So müsse man damit rechnen, dass das iranische Regime versuche, durch Sabotageakte Unsicherheit und Unruhe zu stiften. Darauf sei man in Deutschland aber vorbereitet. Zwischen Bund und Ländern gebe es täglich Abstimmungen.

Bundesaußenminister Johann Wadephul hatte gestern gesagt, der Iran sei eine erhebliche Gefahr "auch für Deutschland und für Europa". Diese Gefahr betreffe ein iranisches Raketenprogramm, zudem bedrohe das Regime "uns auch terroristisch hier in Deutschland".

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