Ministerium prüft: Schmuggelte Epstein Opfer über britische Militärstützpunkte?
Nachdem es im Zuge der Epstein-Files bereits Verhöre mit (Ex-) Prinz Andrew und eine vorläufige Festnahme vom britischen Ex-Botschafter Peter Mandelson gegeben hatte, geht es nun um das britische Verteidigungsministerium von Minister John Healey: Dieses prüft eine mögliche Verbindung zu Stützpunkten der Royal Air Force (RAF). Konkret geht es um den Verdacht, dass Epstein die Flugplätze genutzt hat, um junge Frauen und Mädchen nach Großbritannien zu schmuggeln, wie die Nachrichtenagentur PA unter Berufung auf das Verteidigungsministerium berichtete.
Außerdem prüfen Beamte derzeit jahrzehntealte Militärunterlagen. Relevante Akten sollen anschließend an die Polizei übergeben werden. Das Ministerium will nach eigenen Angaben sicherstellen, „dass alle verfügbaren Informationen über Epsteins Verbrechen offengelegt und den Ermittlungsbehörden zur Verfügung gestellt werden“.
Epstein-Files: Flughafen als Drehkreuz für Menschenhandel?
Im Fokus stehen unter anderem die RAF-Flugplätze Northolt im Westen Londons und Marham in der Grafschaft Norfolk. Laut dem Sender Sky News gebe es Hinweise in den Epstein-Akten, die darauf hindeuten, dass der 2019 verstorbene Multimillionär die Militärflugplätze zwischen 2000 und 2019 mindestens viermal genutzt haben soll. Die Nutzung von RAF-Gelände durch Privatjets gilt grundsätzlich als üblich.
Auch die Londoner Metropolitan Police sowie die Polizei der Grafschaft Essex haben Ermittlungen aufgenommen. Letztere prüft, ob Epstein den Flughafen London-Stansted als Drehkreuz für den mutmaßlichen Menschenhandel seiner Opfer nutzte.
DPA ypr mit dpa Material- Epstein
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