Die Außenminister von Deutschland und Frankreich fordern den Rücktritt der UN-Sonderberichterstatterin für die palästinensischen Gebiete, Francesca Albanese. Johann Wadephul schloss sich am Donnerstag entsprechenden Äußerungen seines französischen Amtskollegen Jean-Noël Barrot an.

Er respektiere das System unabhängiger Berichterstatter der UN, erklärte Wadephul auf X. „Frau Albanese hat sich jedoch bereits in der Vergangenheit vielfach Ausfälle geleistet. Ich verurteile ihre jüngsten Aussagen über Israel. Sie ist in ihrer Position unhaltbar.“

Hintergrund sind Einlassungen Albaneses während einer Online-Konferenz vor einigen Tagen. Dabei sprach sie im Zusammenhang mit Israel von einem „gemeinsamen Feind“. Frankreichs Außenminister Barrot bezeichnete Albanese daraufhin am Mittwoch als politische Aktivistin, die mit ihrer Wortwahl sowohl der palästinensischen Sache als auch den Vereinten Nationen schade.

Albanese war in den vergangenen Monaten wiederholt mit drastischen Worten über Israel aufgefallen. Kritiker werfen ihr Voreingenommenheit und Antisemitismus vor. Die US-Regierung hatte sie im Juli mit Sanktionen belegt. Sonderberichterstatter sind keine UN-Mitarbeiter im eigentlichen Sinn, sondern gelten als unabhängige Experten.

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