Nach der Meldung eines mutmaßlich bewaffneten Schülers läuft an einer Nürnberger Schule ein größerer Polizeieinsatz. Zunächst sicherten Beamte das Gelände ab und begannen mit einer Durchsuchung des Gebäudes, wie ein Polizeisprecher mitteilte.

Der Unterricht an der Konrad-Groß-Schule im Osten Nürnbergs werde nicht fortgesetzt, teilte die Polizei auf X mit. Es werde aber eine Notbetreuung eingerichtet. Ansonsten könnten Eltern ihre Kinder in Kürze an der Schule abholen.

Um wen es sich bei dem mutmaßlich bewaffneten Schüler handle, sei den Beamten bekannt. Unklar sei, ob er tatsächlich eine Schusswaffe bei sich habe – und wenn ja, um was für eine Waffe es sich handelt. Bedroht worden sei zunächst niemand, Verletzte wurden ebenfalls nicht gemeldet. Wie ein Sprecher nach dem Ende der Absuche in der Schule nun mitteilte, konnten die Polizisten den Schüler bei der Durchsuchung des Gebäudes aber nicht finden.

Polizei: Keine konkrete Gefahr

Eine konkrete Gefahr für die Menschen in der Schule bestehe nach derzeitigem Stand nicht, sagte der Polizeisprecher. Die Beamten riefen wegen des Einsatzes auch dazu auf, keine Gerüchte auf sozialen Medien zu teilen: „Zur Klarstellung: Es sind keine Schüsse im Schulareal wahrgenommen worden“, schrieb die Polizei auf X.

Nach Angaben des bayerischen Kultusministeriums wurden an der Schule im vergangenen Schuljahr etwa 250 Schüler unterrichtet.

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