Marieneinsatz im Mittelmeer: Frankreich entert einen Tanker. Das Schiff war offenbar unter falscher Flagge unterwegs. Aber es gibt einen Verdacht, wem das Gefährt gehört.

Die französische Marine hat einen aus Russland kommenden Öltanker angehalten und überprüft. Das Schiff werde verdächtigt, unter falscher Flagge zu fahren, und sei mit internationalen Sanktionen belegt, teilte Frankreichs Präsident Emmanuel Macron auf X mit. Bei dem Einsatz sei das Seerechtsübereinkommen der UNO respektiert worden, erklärte Macron.

Tanker wurde umgeleitet

Die Justiz habe Untersuchungen eingeleitet. Der Tanker sei umgeleitet worden. "Wir sind entschlossen, das Völkerrecht zu wahren und das Durchsetzen der Sanktionen sicherzustellen", erklärte Macron.

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Der Einsatz erfolgte Macron zufolge im Mittelmeer und in Absprache mit mehreren Verbündeten. "Die Aktivitäten der Schattenflotte tragen zur Finanzierung des Angriffskriegs gegen die Ukraine bei." Für die Schattenflotte werden häufig veraltete und unter fremder Flagge fahrende Schiffe eingesetzt, um Handelssanktionen zu umgehen.

Bereits im Oktober hatte Frankreich ein Schiff aufgebracht, das verdächtigt wurde, zur russischen Schattenflotte zu gehören. Vor gut zwei Wochen hatten die USA ein ähnliches Manöver vor Venezuela durchgeführt.

DPA · AFP cl
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