Wie schon beim ersten Mal feuert Donald Trump auch in seiner zweiten Amtszeit jeden, der ihm nicht passt. Diesmal geht es allerdings um Rache und – noch schlimmer: um Ideologie.

Obwohl er sicherlich das Gegenteil behaupten würde: So einiges deutet darauf hin, dass Donald Trump ein recht unangenehmer Chef ist. Wen wundert es? Schließlich war der US-Präsident in seinem ersten Leben als TV-Entertainer für den Satz "Du bist gefeuert!" berühmt-berüchtigt. 

Laut Recherchen der Brookings Institution, einem unabhängigen liberalen Thinktank, tauschte Trump damals in vier Jahren rund 90 Prozent seiner Kabinetts- und Beraterposten aus, viele davon gleich mehrfach – Präsidentenrekord. Für seinen zweiten Versuch hatte er Besserung gelobt, ein Chaos wie in der ersten Amtszeit galt es unbedingt zu vermeiden.

Arbeiten unter Donald Trump: kein Ort für Nein-Sager

Und tatsächlich rollen seit Trumps Rückkehr bedeutend weniger prominente Köpfe. Trump setzte in der Führungsriege diesmal fast ausschließlich auf absolute, unumstößliche, notfalls auch blinde Loyalität. Stimmt die Ergebenheit, ist Kompetenz kein Must-, sondern ein Nice-to-have. 

Doch die zur Schau gestellte Geschlossenheit der ersten Reihe lenkt vom Kahlschlag dahinter ab. Trump feuert weiter, streicht abertausende Regierungsjobs, kürzt ganze Behörden zusammen, bringt das Land auf Maga-Kurs. Wer nicht spurt, fliegt. Und mit jedem Abgang eines unbekannten, aber eben nicht unbedeutenden Beamten lösen sich die demokratischen Grundfesten etwas mehr auf.

Eine Auswahl der Verdammten in unserer Bilderstrecke.

  • Donald Trump
  • US-Präsident
  • FBI
  • USAID
  • Elon Musk

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