Haben Sie als Kind eine Schwester oder einen Bruder verloren?
Der Tod eines Geschwisterkindes verändert eine Familie oft grundlegend. Doch während sich nach einem solchen Verlust vieles verständlicherweise um die trauernden Eltern dreht, bleibt die Perspektive der Geschwister manchmal weniger sichtbar. Kennen Sie das aus eigener Erfahrung?
Wir möchten die Geschichten von Leserinnen und Lesern hören, die als Kind oder Jugendliche eine Schwester oder einen Bruder verloren haben und heute als Erwachsene auf diese Zeit zurückblicken können. Wie haben Sie damals getrauert? Konnten Sie über den Tod sprechen – oder wurde in Ihrer Familie eher geschwiegen?
Hatten Sie das Gefühl, mit Ihrer eigenen Trauer gesehen zu werden? Oder stand vor allem der Schmerz Ihrer Eltern im Mittelpunkt? Uns interessiert auch, welche Unterstützung Sie damals bekommen haben: Gab es Gespräche mit Psychologen oder Therapeuten, Unterstützung in der Schule oder durch andere Angehörige?
Hat Ihnen das geholfen – oder hätten Sie sich im Rückblick etwas ganz anderes gewünscht? Vielleicht gab es auch gar keine professionelle Hilfe und dennoch Menschen, Rituale oder Erfahrungen, die Ihnen Halt gegeben haben. Oder haben Sie sich erst später im Leben professionelle Hilfe gesucht?
Wie wirkt der Verlust heute noch nach? Was hätten Erwachsene damals anders machen können? Was würden Sie Eltern, Lehrern oder anderen Familien heute raten, wenn ein Kind seinen Bruder oder seine Schwester verliert?
Erzählen Sie uns Ihre Geschichte
Ihre Einsendungen behandeln wir auf Wunsch anonym. Schreiben Sie in den Kommentarbereich unter diesem Artikel oder eine E-Mail an meinegeschichte@welt.de. Es wäre hilfreich, wenn Sie als Betreff der E-Mail „Meine Schwester“ oder „Mein Bruder“ angeben und uns neben Ihrem Erfahrungsbericht auch Ihren Namen, Ihr Alter und Ihren Wohnort mitteilen. Wenn Sie Ihre Erfahrung lieber anonym einreichen möchten, lassen Sie Ihren Namen einfach weg.
Indem Sie Ihre Geschichte mit uns teilen, gehen wir davon aus, dass sich die Situation so wie beschrieben zugetragen hat und Sie sich mit bestem Wissen und Gewissen an das Geschehene erinnern. Wir freuen uns auf Ihre Geschichte.
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