Unzertrennliche Weggefährten – „Johnson“ und „Al“ sterben am selben Tag im Zoo
Der Newquay Zoo trauert um zwei langjährige Bewohner: Das neunjährige Capybara „Johnson“ und der 20 Jahre alte Brasilianische Tapir „Al“ sind am Freitag, 20. Februar, eingeschläfert worden. Wie der Zoo mitteilte, sei die Entscheidung nach „sorgfältiger Bewertung und Beratung zwischen Tierärzten und Tierpflegern“ aufgrund altersbedingter gesundheitlicher Verschlechterungen getroffen worden.
Johnson wurde 2016 im Chester Zoo geboren und kam 2017 nach Newquay. Dort sei er mit seiner „frechen, aber sanften Persönlichkeit“ schnell zum Liebling von Besuchern und Mitarbeitern geworden.
Al wurde 2005 im Zoo Danzig (Gdańsk Zoo) geboren und lebte seit 2014 in Newquay. Er galt als ruhiges Tier mit engem Bezug zu seinem Pflegerteam und war „eine beständige und sehr geschätzte Präsenz“ im Gehege.
Beide Tiere teilten sich über Jahre hinweg ein gemeinsames Gehege im südamerikanischen Bereich des Zoos. Capybaras und Tapire seien „von Natur aus ruhige, soziale Arten“, erklärte der Zoo. Johnson und Al hätten eine enge Bindung entwickelt. Capybaras und Tapire stammen beide aus Südamerika und teilen sich die dortigen Lebensräume, auch wenn sie sich in freier Wildbahn gewöhnlich aus dem Weg gehen.
In den vergangenen Monaten hätten sich die gesundheitlichen Probleme beider Tiere verstärkt und ihre Lebensqualität zunehmend beeinträchtigt. Man habe sich daher entschlossen, die Tiere gemeinsam einzuschläfern, „um sicherzustellen, dass keines von ihnen nach dem Verlust seines Gefährten Isolation erleben muss“.
„Dies ist ein unglaublich schmerzhafter Verlust für diejenigen, die sich täglich um sie gekümmert haben“, heißt es in der Mitteilung weiter. Beide Tiere seien „sehr geschätzte Mitglieder unserer Zoo-Gemeinschaft“ gewesen, deren Fehlen bei Mitarbeitern und Besuchern gleichermaßen spürbar sein werde.
Der Zoo dankte den Besuchern für ihr Verständnis und ihre Unterstützung in dieser schwierigen Zeit. Im Zuge der weiteren Entwicklungspläne und entsprechend den Empfehlungen zum Schutz des Brasilianischen Tapirs soll das südamerikanische Gehege nun überprüft werden. Weitere Informationen dazu will der Zoo zu gegebener Zeit bekannt geben.
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